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The digital transformation of the disposal process of e-waste

As a company you always want to be up to date. By doing so, there will be many devices which are counted to EOL. This is the short term for „end of life“ and tells a person, that the device has reached the end of it®s life-cicle and must be disposed. But the question is what really happens with the old devices? Do big companies use concepts for disposing the electronic waste in an ecological way? Are consumer wishes being taken into account? These and many more questions are answered in this article.

Company policies for taking care of EOL devices

When the official EOL-date has been reached the actual manufacturer of the device doesn®t offer help, services or spare parts anymore. Still – the life-cicle of many devices has been reached earlier or indipendent of the set date. Then it is important to dispose the waste in a professionally, legally compliant and if possible ecological way.

Many companies collect e-waste in a courner of their cellar and there are no concepts in which the waste is being brought back into a life-cicle. The biggest problem is the lack in simplicity, transparency and data-security. Also refurbishing devices is rather critical. On the one hand in terms of sustainability it is a huge possibility of saving ressources and extending the life of the devices. On the other hand looking at data-security though it is more than questionalbe. Devices are only being restored and set back on default settings rather than the data being destroyed. Restoring the „deleted“ data is not a big challenge for professionals, which can lead to being a big weak point in terms of data-security for companies.

Digitalization can help here. A simple process from giving in an order to the waste being picked up. Transparency and documentation with the help of digital tools – without burdening the day to day business.

But how is the disposal managed in private sectors?

In Germany the electronic law (ElektroG) is an attempt of the european WEEE-guideline for regulating the placement on the market, the taking back and the disposal of elektronic waste. The current innovations of the german ElektroG is active since the January 1st 2022.

But are consumer wishes being taken into account? We have done a case study in which we compare the consumer wishes with the current regulations. The study shows that there is a fear of non existant data-security, which is one of the main arguments of hoarding e-waste.

The new law does bring possibilities like disposing e-waste in the supermarket or other primary treatment facilities but the ElektroG still expects a lot of individual responsibility in terms of deleting data. This is why people donÂŽt just need information about the importance of returning e-waste back into the cycle. Also there must be more possibilities of giving the devices back and information about data-security.

The idea of expanding collection concepts

An easy and inexpensive way would be a clear, transparent seperation of electronic devices with and without data. This is our oppinion at Cirecon. Consumers would have the security, that their devies are being treated up to their expectations. LetÂŽs take a notebook as an example. If it has data on it, the disk would be distroyed by being shreddered or by a certified deletion of data.

A way of expanding the seperation of e-waste is a variety of safe collectionboxes. These can already be used in supermarkets. This way there is no more work generated for recyclers, the raw materials are reused more efficiently and the consumers have their data secure. Data-security is growing importance in many sectors. From our view there is still a lot to do in the sector of e-waste disposal.

Digitalization can also help with transparent realtime processes and certified deletion of data. This way data-security can be guaranteed at any time in the future. Having success with this, a tool is needed which accompanies the whole disposal process right from the start. CIRIS – our reporting- and informationsystem for e-waste – makes this possible. The powerful and cloudbased tool offers a fully integrated solution. CIRIS makes it all possible: exact documentation for fulfilling legal requirements, the avaliability of realtime data for all waste streams, an overview of time and costs thanks to an automatic and simplified process. Test CIRIS now 30 days for free or contact us for more information.

Die Fastenzeit hat begonnen - Wir haben uns dafĂŒr etwas Besonderes einfallen lassen

FĂŒr jedes ElektrogerĂ€te, das produziert beziehungsweise verkauft wird, werden wertvolle und seltene Rohstoffe abgebaut und verarbeitet. Wir wollen ab heute Elektrofasten. Das heißt nicht, dass man sich keine neuen GerĂ€te mehr kaufen darf, sondern vielmehr, die GerĂ€te möglichst nachhaltig und umweltfreundlich zu nutzen.

Wie das geht? Hier ein paar Tipps:

  • Laden Sie Ihr Smartphone nicht ĂŒber die Nacht: Wenn Sie Ihr Handy ĂŒber Nacht laden, dann steckt es hĂ€ufig noch mehrere Stunden nach Vollladung an der Steckdose. Dies verringert die KapazitĂ€t des Smartphone-Akkus & nichts nervt mehr als ein schwacher Akku.
  • Bei VertragsverlĂ€ngerung kein neues Smartphone wĂ€hlen: HĂ€ufig locken Anbieter bei einem Abschluss eines Neuvertrags mit gĂŒnstigen Mobiltelefonen. Fragen Sie nach einer Gutschrift und nehmen Sie Ihr noch vollfunktionsfĂ€higes Smartphone weiter her.
  • Nutze dein Smartphone fĂŒr viele verschiedene Zwecke: Ein Handy kann mittlerweile viele ElektrogerĂ€te, die man frĂŒher zusĂ€tzlich gekauft hat, ersetzen. So benötigt man keinen MP3-Player, eine NavigationsgerĂ€t oder eine kleine, zusĂ€tzliche Digitalkamera mehr. Dadurch kann auf lange Sicht viel ElektromĂŒll gespart werden. Also nutzen Sie alle Funktionen der Smartphones aus.
  • AltgerĂ€te recyclen: In deutschen Haushalten stehen durchschnittlich mehr ElektroaltgerĂ€te als Pflanzen - #whattheschrott. Nehmen Sie sich einen Tag Zeit, sortieren Sie alte ElektrogerĂ€te aus und geben Sie diese an einer Sammelstelle ab. Nur so kann der Kreislauf funktionieren! Mehr Infos, wo Sie Ihre alten GerĂ€te abgeben könnt und was mit ihnen passiert, unter www.cirecon.de/gogreen. Auch wir können Ihnen als Hersteller, HĂ€ndler, Unternehmen (etc.) weiterhelfen! Melden Sie sich gerne bei uns. finden Sie hier..

Go Green – Go digital!

Bleiben Sie gesund! Ihr CIRECON-Team

Halloween: Gruslige Zahlen und Fakten

Am Montag war Halloween. Brauchen wir ĂŒberhaupt gruselige KostĂŒme und schaurige GerĂ€usche, um uns richtig zu gruseln? Wir finden, es reicht, die Nachrichten ausfĂŒhrlich zu lesen, einen Blick auf einige Entwicklungen in der Welt zu werfen oder sich mit Fakten und Zahlen zum Thema Umweltschutz oder Elektroschrott zu beschĂ€ftigen. Deshalb haben wir heute ein paar gruselige Zahlen und Fakten fĂŒr Sie.

Some really spooky facts about e-waste are following.

Ein bisschen gruslig: 1,4 Millionen wurden im Jahr 2019 verkauft

Im Jahr 2019 wurden doppelt so viele Smartphones verkauft wie im Jahr 2012, wobei die meisten Telefone nach nur 18 Monaten weggeworfen werden, obwohl sie noch funktionieren. Die Nutzungsdauer von Smartphones ist also wirklich so kurz, dass es uns gruselt. Wie bei vielen Umweltproblemen ist es schwierig, jemandem die Schuld zuzuweisen.

177 Prozent mehr gebrauchte Smartphones seit 2010

Eine Folge der steigenden Verkaufszahlen? NatĂŒrlich die Zahl der Althandys, die von Jahr zu Jahr steigt. FĂŒr die Herstellung eines Smartphones werden viele seltene Rohstoffe verarbeitet. Das Recycling dieser AltgerĂ€te wĂ€re also einerseits wichtig fĂŒr unsere Umwelt und den Naturschutz, andererseits aber auch fĂŒr unsere Konsumgewohnheiten. Wenn die endlichen Rohstoffe nicht richtig recycelt und wiederaufbereitet werden, können wir frĂŒher oder spĂ€ter keine neuen Smartphones mehr herstellen. Gruselig, nicht wahr?

Wirklich gruslig: Weniger als 40 Prozent Elektroschrott wird gesammelt

Die Sammelquote ist wirklich erschreckend. Die meisten davon liegen entweder in Schubladen in deutschen Haushalten oder wurden fĂ€lschlicherweise im RestmĂŒll entsorgt. So wird die von der EU vorgeschriebene Sammelquote von 65% in Deutschland jedes Jahr verfehlt (meist um bis zu 15 Prozent). So liegen fast 50 Tonnen Silber ungenutzt in deutschen Schubladen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, den Kreislauf zu schließen und das liegengebliebene Recyclingpotenzial fĂŒr uns und unsere Umwelt zurĂŒckzugewinnen.

Genug gegruselt. Wir wollen Ihnen diese Zahlen und Fakten nicht prĂ€sentieren, um Sie zu erschrecken oder Ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Es gibt genug grausame Nachrichten in der Welt von heute. Vielmehr wollen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass jeder von uns etwas bewirken kann. Am besten fangen Sie gleich damit an: Nehmen Sie eine Kiste, packen Sie alle ElektrogerĂ€te, die Sie nicht mehr brauchen, hinein und bringen Sie sie zu den Sammelstellen. Informationen darĂŒber, wo Sie Ihre AltgerĂ€te abgeben können, finden Sie unter hier. Sie sind an Nachhaltigkeit und Recycling interessiert? Auf unserer News-Seite finden Sie immer wieder spannende Artikel zu diesen Themen.

Teure Abmahnungen umgehen: Diese Pflichten haben SupermÀrkte

Seit einigen Monaten gelten die Änderungen im Elektrogesetz. Konkret bedeutet das, dass nun auch LebensmittelgeschĂ€fte, Discounter und Online-Shops seit 01.Juli 2022 zur RĂŒcknahme von ElektroaltgerĂ€ten verpflichtet sind. GrundsĂ€tzlich mĂŒssen die HĂ€ndler die GerĂ€te kostenfrei zurĂŒcknehmen, unabhĂ€ngig davon, ob ein NeugerĂ€t gekauft oder das AltgerĂ€te in ihrem GeschĂ€ft gekauft wurde. Lediglich bei der GrĂ¶ĂŸe der ElektrogerĂ€te mĂŒssen die Kunden aufpassen. Sind die AltgerĂ€te grĂ¶ĂŸer als im Gesetz festgelegt, erfolgt die RĂŒcknahme im Tausch alt gegen neu.

SupermĂ€rkte, die gegen das Gesetz verstoßen, drohen Bußgelder im sechsstelligen Bereich. SchĂŒtzen Sie sich jetzt besser mit einem Konzept von CIRECON!

Wir haben 50 SupermĂ€rkte in der Region Oberpfalz und Oberbayern hinsichtlich der RĂŒcknahme und deren Konzepte getestet. Das Gesamtfazit war eher ernĂŒchternd.

Unsere Testbesuche und die traurige Bilanz

Als Experten fĂŒr Elektroschrott war es unser Ziel, herauszufinden, wie die SupermĂ€rkte die neuen Anforderungen erfĂŒllen, welche Schwachstellen die Supermarktkonzepte noch haben und wie sie dabei unterstĂŒtzt werden können, diese neuen Vorschriften als Chance, zum Beispiel fĂŒr das Marketing, zu nutzen. Dabei sind wir auch auf viele Probleme und unvorbereitete Mitarbeiter gestoßen. Fast 63 Prozent der TestmĂ€rkte konnten uns kein Konzept vorlegen, wie die RĂŒcknahme funktioniert und wie der Markt die Vorschriften des neuen Gesetzes einhĂ€lt. Das Problem ist: Wir wollen die SupermĂ€rkte unterstĂŒtzen, aber andere sehen in diesen unvollstĂ€ndigen Konzepten einen konkreten Gesetzesverstoß, der gemeldet und geahndet werden muss. Es drohen Bußgelder im 6-stelligen Bereich.

Deshalb: Lieber jetzt wappnen und absichern, bevor es zu einer Abmahnungswelle kommt. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels sieht dabei vor allem eine große Belastung fĂŒr die SupermĂ€rkte. So sei die RĂŒcknahme laut der GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des HDE eine erhebliche Zusatzaufgabe. Die kleinen LagerflĂ€chen seien dabei eines der Probleme.

Aber: Wir von CIRECON sehen das anders! Mit unserem Konzept mĂŒssen die SupermĂ€rkte nahezu keine LagerflĂ€che fĂŒr die ElektrogerĂ€te verplanen, können mit der RĂŒcknahme einen Wettbewerbsvorteil erzeugen und mit der richtigen Umsetzung sogar bares Geld damit verdienen.

World Cleanup Day 2022: Die Welt rÀumt auf

Der World Cleanup Day findet am 17. September 2022 statt. Mit 14 Millionen Teilnehmern in rund 191 LĂ€ndern (2021) ist der World Cleanup Day die grĂ¶ĂŸte Bottom-up-BĂŒrgerbewegung der Welt. Letztes Jahr wurden fast 53 Millionen Tonnen MĂŒll gesammelt, aber wir sind sicher: Es geht noch mehr!

(Quelle: World Cleanup Day – DE)

Im Rahmen des World Cleanup Day können sich die Menschen an verschiedenen MĂŒllsammelaktionen beteiligen, die von PlastikmĂŒll ĂŒber Elektronikschrott bis hin zu verschiedenen anderen AbfĂ€llen reichen. Ziel ist es, die Welt gemeinsam sauber zu machen. Das Ministerium fĂŒr Klimaschutz, Umwelt, Energie und MobilitĂ€t hat zum Beispiel die Kampagne "MĂŒll statt rum" ins Leben gerufen, in Freiburg treffen sich die "Trash Hero's" und in Köln haben sich Akteure zur K.R.A.K.E. (Kölner Rhein-AufrĂ€um-Kommandoeinheit) zusammengeschlossen.

Aber wer oder was steckt hinter dem Projekt?

Es ist ein Projekt der BĂŒrgerbewegung "Let's Do It World!", die 2008 in Estland gegrĂŒndet wurde. Im Jahr 2018 wurde dann in Deutschland ein gemeinnĂŒtziger TrĂ€gerverein mit dem Namen "Let's Do It! Deutschland e.V." eingetragen. Dieser ermöglicht es Kommunen, Schulen, Unternehmen, Vereinen, Initiativen oder auch Privatpersonen, ihre AufrĂ€umaktionen anzumelden und mit Informationen zur sicheren DurchfĂŒhrung etc. versorgt zu werden.

(Quelle: World Cleanup Day, DE)

Die Umweltverschmutzung in der Welt nimmt von Jahr zu Jahr zu. Ganz gleich, um welche Art von Abfall es sich handelt, die MĂŒllberge wachsen und die Recyclingquoten stagnieren. Nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ entsorgte ElektrogerĂ€te oder PlastikmĂŒll haben nicht nur Auswirkungen auf unsere Umwelt, sondern auch auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Die Verschmutzung des Trinkwassers und der Luft hat Folgen, deren Ausmaß man sich nicht vorstellen möchte.

Wie auch du Teil des World Cleanup Day werden kannst:

Es gibt einige Möglichkeiten dafĂŒr:

  • Einfach an einem Cleanup teilnehmen (Mehr Informationen unter www.worldcleanupday.de)
  • Freunde, Familie, Kollegen etc. motivieren mitzumachen
  • UnterstĂŒtzung der Initiative bei der Öffentlichkeitsarbeit
  • Geld- oder Sachspenden
  • Sich ĂŒber Umweltschutz und Recycling informieren (bspw. https://cirecon.de/de/blog/)

Viele Menschen, eine Welt, ein Tag - lasst uns zusammen aufrÀumen!

CIRECON fĂŒr eine saubere Welt

Wir von CIRECON arbeiten jeden Tag daran, die Welt ein bisschen umweltfreundlicher und grĂŒner zu machen. Mit unseren innovativen Lösungen und unserer revolutionĂ€ren Software CIRIS ist es unser Ziel, den Kreislauf fĂŒr Elektroschrott zu schließen.

Wohin mit dem Elektroschrott? In den Supermarkt!

Seit 1. Juli gelten neue Regelungen zur Abgabe von Elektroschrott. 25.000 neue RĂŒcknahmestellen sind durch den Beschluss entstanden. > SupermĂ€rkte und Drogerien mit einer LadenflĂ€che von mehr als 800 Quadratmetern sind ab seit Juli verpflichtet, kleinere ausrangierte Elektro-GerĂ€te auch ohne den Kauf eines neuen GerĂ€tes in der Filiale zurĂŒckzunehmen. RĂŒcknahmekonzepte sind der SchlĂŒssel zum Erfolg - und schĂŒtzen die EinzelhĂ€ndler vor Strafen!

Endlich kann man sich als Privatperson den Weg zum Recyclinghof sparen: SupermĂ€rkte sind seit 01.Juli 2022 verpflichtet (auch ohne Neukauf) alte KleinelektrogerĂ€te anzunehmen und sich um das Recycling zu kĂŒmmern.

Die neuen Regelungen und Vorschriften werden aktuell nur teilweise umgesetzt. Neben fehlenden RĂŒcknahmekonzepten, fehlen gut sicht- und lesbare Schrift- und Bildtafeln im direkten Sichtbereich des Hauptkundenstroms bzw. in ihren Darstellungsmedien (z. B. Website) oder mit der Warensendung ĂŒber RĂŒcknahmepflichten und RĂŒckgabemöglichkeiten informieren. Zudem sollen alle Sammel- und RĂŒcknahmestellen im Handel sowie in den Kommunen mit einem einheitlichen Sammelstellenlogo versehen sein (Quelle: Umweltbundesamt).

Supermarkt und was passiert dann?

Die deutsche Umwelthilfe zeigt sich nicht zufrieden mit bisher vorgelegten Konzepten. „Besonders unzufrieden sind wir mit den Antworten von Edeka und Netto Nord. Sie haben uns mitgeteilt, dass eine RĂŒckgabe nur bei MĂ€rkten mit mehr als 800 Quadratmetern GesamtverkaufsflĂ€che gewĂ€hrleistet werden kann. Rein rechtlich gesehen mag das korrekt sein, aber wenn in einem Markt Elektroschrott abgegeben werden darf und in einem anderen nicht, entsteht Verunsicherung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. (...)“, sagt der DUH-Leiter fĂŒr Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer

Was passiert mit den AltgerĂ€ten? Hierzu sind die bei der DUH-Umfrage vorgelegten Konzepte ebenfalls völlig unzureichend: „Obwohl bis zu 15 Prozent der gesammelten ElektrogerĂ€te zu recyclen sind, hat keines der Unternehmen eine entsprechende Separierung der GerĂ€te geplant. Damit werden große Mengen funktionierender oder reparaturfĂ€higer ElektrogerĂ€te vernichtet. Auch die geplanten Vorgaben zum Recycling sind bei den allermeisten befragten Unternehmen ungenĂŒgend, weil die Einhaltung gĂ€ngiger Entsorgungsstandards nicht sichergestellt wird.“ (Quelle: Recyclingportal)

Testbesuche fĂŒr SupermĂ€rkte angekĂŒndigt

Die deutsche Umwelthilfe kĂŒndigt Testbesuche an. Erkennt die DUH VerstĂ¶ĂŸe oder fehlende Konzepte, dann sollen rechtliche Schritte eingeleitet werden, so die BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrerin Babara Metz. Bereits jetzt wird die bisherige Umsetzung als unzureichend eingeschĂ€tzt. Laut Metz entsprechen die wenigsten Konzepte, die bisher vorgelegt werden, einer verbraucherfreundlichen RĂŒcknahme. Vielmehr entstehen bei der RĂŒckgabe fĂŒr den Verbraucher stressige, unangenehme Situationen, fehlende Hinweisschilder oder Informationen fĂŒhren zu Unsicherheiten bei den Kunden.

Das wirft kein gutes Licht auf die Supermarktketten. Ein gutes, professionelles und transparentes Konzept wiederum, bietet die Chance, sich von dem Wettbewerb abzuheben und ein positives, grĂŒnes Image zu stĂ€rken. Außerdem werden die SupermĂ€rkte nur mit einer einheitlichen Umsetzung ihrer Verantwortung fĂŒr eine korrekte AltgerĂ€teentsorgung gerecht.

Wenn Sie mehr Informationen zur RĂŒcknahmepflicht oder unseren RĂŒcknahmekonzepten erfahren wollen, kontaktieren Sie uns gerne und lassen sie sich von unseren Experten beraten.“ Elektroschrottrecycling und -management ist unser Steckenpferd. Unsere Mission ist es, soziale Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg und Umweltbewusstsein zu verknĂŒpfen. Alle wichtigen Antworten und Infos sind auch immer auf allen unseren Social-Media-KanĂ€len zu finden.

Weitere Informationen zum Thema "Gogreen" und warum gerade die Entsorgung und das Recycling von ElektronikaltgerÀten so wichtig ist, um den Umweltschutz voranzutreiben, finden Sie hier.

EPR: Vertriebsverbot fĂŒr HĂ€ndler - Was die EPR-Registrierungspflicht bedeutet

Im Juli wird die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) verschĂ€rft . Ab dann gilt eine Registrierungspflicht fĂŒr HĂ€ndler.
Im Rahmen eines Online-Seminars wollten wir Unternehmen dabei helfen, mögliche Gefahren fĂŒr ein Vertriebsverbot zu umgehen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um dem Wettbewerb voraus zu sein.

Was ist die EPR?

In ganz Europa gilt die EPR. Sie nimmt Hersteller und Inverkehrbringer von Produkten im europĂ€ischen Raum in die Verantwortung fĂŒr die RĂŒcknahme, den Transport sowie die Entsorgung oder Wiederaufbereitung dieser.

Die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) ist ein umweltpolitisches Instrument, das Hersteller die Verantwortung fĂŒr das Management der Nachnutzungsphase eines Produkts ĂŒbertrĂ€gt. GemĂ€ĂŸ den EPR-Bestimmungen mĂŒssen die Verantwortlichen die Umweltbelastung ihrer Produkte ĂŒber den gesamten Produktlebenszyklus hinweg eindĂ€mmen.

Sie gilt fĂŒr Produzenten verschiedener Waren, beispielsweise Textilien, Bekleidung/Schuhe, Batterien sowie elektrischer und elektronischer GerĂ€te, aber auch fĂŒr Hersteller und Inverkehrbringer von Verpackungen

Die EU verpflichtet diese Unternehmen durch die EPR, Verantwortung fĂŒr eine fachgerechte Sammlung, Sortierung und Entsorgung bzw. das Recycling ihrer Produkte und Verpackungen zu ĂŒbernehmen.

Warum gibt es die EPR ĂŒberhaupt?

Das ĂŒbergeordnete Ziel ist eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Verpackungen und Produkte sollen demnach nach Gebrauch nicht als Abfall anfallen und entsorgt, sondern bestenfalls wiederverwendet, repariert, wiederaufbereitet oder mindestens recycelt werden.

So soll das Problem der immer knapper werdende Ressourcen und dem unzulĂ€ssigen Umgang mit AbfĂ€llen gelöst werden. Dabei zĂ€hlt das Prinzip des Verursachers oder der Verbraucher: Die Unternehmen sind auch fĂŒr die damit verbundenen Rohstoffe und deren Wiederaufbereitung verantwortlich. Damit sind alle die gemeint, die Produkte und Verpackungen in Verkehr bringen.

Wie kann man als Unternehmen die EPR erfĂŒllen?

Kann die VerschĂ€rfung der EPR wirklich zu einem Vertriebsverbot Ihres Unternehmens fĂŒhren? GrundsĂ€tzlich Ja. Aktuell erfĂŒllen die Unternehmen, die von der EPR betroffen sind diese, indem sie GebĂŒhren zahlen. DarĂŒber hinaus dĂŒrfen Produkte, die die Anforderungen der EPR nicht erfĂŒllen, gar nicht erst in Verkehr gebracht werden

Und was Àndert sich ab Juli 2022?

Im Juli 2022 gibt es Änderungen im Verpackungsgesetz zur Registrierungspflicht, dem Fulfillment und zu MarktplĂ€tzen. Es scheint die vorerst letzte Änderungsetappe des Verpackungsgesetzes, aber damit wohl auch die GrĂ¶ĂŸte zu sein:  

  • NEU: Auch die Hersteller von Serviceverpackungen und nicht systembeteiligungspflichtigen Transportverpackungen, Umverpackungen und Verkaufsverpackungen sind verpflichtet
  • Im Bereich des Fulfillments wurden die Verantwortlichkeiten neu geregelt
  • FĂŒr MarktplĂ€tze: Die Pflicht der PrĂŒfung der EPR-Nummern wurde verschĂ€rft

Mehr zu den aktuellen bzw. den neuen Regelungen durch die Erweiterung der EPR erfahren Sie in unserem Online-Seminar. Bernd Kellerer bereitet Ihr Unternehmen darin mit seinen Tipps und ĂŒbersichtlichen Darstellungen perfekt auf die Änderungen im Juli vor. Laden Sie sich hier kostenlos und ohne Anmeldung die Aufzeichnung herunter.

Fazit: Die EPR kann ein wirksames Instrument fĂŒr eine funktionierende Kreislaufwirtschaft sein

Um Unternehmen stĂ€rker in die Verantwortung fĂŒr deren RĂŒcknahme und Recycling zu nehmen, wurde in der EU die EPR beschlossen. Wenn Sie ihr Unternehmen gut auf die Änderungen vorbereiten, dann stellt die EPR eine Chance fĂŒr eine grĂŒnere Zukunft dar.

Mit einem Partner wie CIRECON können Sie schaffen, Rohstoffe nachhaltig zu schĂŒtzen, gesetzeskonform zu handeln und bares Geld zu sparen. Mehr dazu, was wir machen, finden Sie hier.

CIRIS - reporting & informationssystem for electronic recycling

CIRIS im daily business – ein Kundenbeispiel

Im Folgenden möchten wir Ihnen die Implementierung von CIRIS in den GeschĂ€ftsprozess eines unserer Kunden beschreiben. Was war das Ziel, die Anforderung an CIRIS und mittels welcher Maßnahmen & Anforderungen konnte das gute Ergebnis erreicht werden? Das klĂ€ren wir in der nachfolgenden Case Study.

CIRIS am Anwendungsbeispiel eines unserer Kunden - Ziel, Anforderung, Umsetzung, Maßnahmen und Ergebnis

Ziel: Ein praktikables und auf die eigenen BedĂŒrfnisse zugeschnittenes System fĂŒr die DurchfĂŒhrung und Dokumentation von EntsorgungsauftrĂ€gen.

Anforderung: Ein Recyclingtool, dass die praxisbezogenen Funktionen und AblÀufe aus der Recyclingbranche abbildet, Automatisierung von Prozessen ermöglicht, administrativen Aufwand minimiert, sowie eine zentrale Dokumentation und Datensammlung ermöglicht.

Umsetzung: Unser modular-aufgebautes Tool ermöglicht es, unserem Kunden genau die Anforderungen zu erfĂŒllen, die er an das Recyclingportal hat.

So nutzt der Kunde CIRIS:

Als Tool zur Verwaltung von AbholauftrÀgen, wie z.B.

  • fĂŒr direktes Feedback des Status
  • Annahme oder Vorschlag eines Abholtermins (nach logistischer PrĂŒfung)
  • Verwaltung nach Empfang der Sendung
  • Abfrage und Aktualisierung des Sendungsstatus aktualisieren/Kundeninformation
  • Aufteilung der Sendungsdetails nach Produktkategorie
  • Dokumentation der Sortierung der E-Schrott-Einheiten nach den Anforderungen des Absenders
  • Erstellung der Rechnungsgrundlage

DarĂŒber hinaus nutzt der Kunde unser Recyclingtool zur Dokumentation der zertifizierten Datenlöschung und DatentrĂ€gervernichtung, sowie zur Bestellung von Sicherheitsboxen.

Maßnahmen: Ein Großteil der Arbeitsschritte findet ein Hand in Hand mit CIRECON statt. In vielen FĂ€llen administriert CIRCON fĂŒr den Kunden in CIRIS. So wird beispielsweise das vereinbarte Pricing durch CIRECON hinterlegt. Auch das Account Management ĂŒbernimmt CIRECON fĂŒr den Kunden. GrĂ¶ĂŸere Datenmengen (z.B. Massendatenimporte nach dem Sortierprozess oder Scanabgleiche) werden lediglich vom Kunden bereitgestellt und von uns in das System importiert.)

Ergebnis: 200 EntsorgungsauftrĂ€ge vollumfĂ€nglich ĂŒber CIRIS abgewickelt. Der erste Entsorgungsauftrag wurde im Juli 2019 aufgegeben.

RĂŒckblick: Wir waren Teil der E-Waste World Conference & Expo

Vom 30.11-01.12. waren wir mit unserem Stand auf der E-Waste World Conference & Expo vertreten. Die internationale Fachmesse beschÀftigt sich mit Themen wie aktuellen Entwicklungen bei Recyclingtechnologien, Verwertungslösungen, nachhaltigen Rohstoffen und Materialien oder End-of-Life-Strategien.

Die diesjÀhrige E-Waste World Conference & Expo durfte wieder in PrÀsenz (mit 2G-Regelung) stattfinden und war ein voller Erfolg.

Frankfurt: Recycler aus aller Welt treffen sich auf der E-Waste World Conference & Expo

Dieses Jahr wollten wir nicht nur an der Konferenz teilnehmen, sondern auch unser Recycling-Portal CIRIS vorstellen. (Nebenbei bemerkt: Letztes Jahr hat unser Kollege Alex SĂŒĂŸmilch auf dieser Messe einen sehr spannenden Vortrag ĂŒber CIRIS gehalten. Sie können ihn kostenlos herunterladen. Klicken Sie einfach hier und scrollen Sie zum Ende der Unterseite.

An unserem Stand konnten wir viele interessante GesprĂ€che fĂŒhren, die neben den spannenden offiziellen PrĂ€sentationen und den vielen anderen Ausstellern unsere Highlights der Messe (und endlich mal wieder Face-to-Face) waren. Unsere nachhaltigen Giveaways kamen bei unseren Besuchern sehr gut an. Neben leckeren SĂŒĂŸigkeiten, Bio-BaumwollanhĂ€ngern und Kaffeekapseln aus Holz, durfte auch unser Schrotti mit auf die Messe.

Mehr Impressionen von der Messe finden Sie hier.

Wir freuen uns auf das nÀchste Mal!

International E-Waste Day: Unsere Statue fĂŒr mehr Verbraucherbewusstsein

Am 14.10.2021 war der International E-Waste Day. Jahr fĂŒr Jahr nehmen wir an dem Event des WEEE-Forums teil und ĂŒberlegen uns eine besondere Aktion rund um das Thema Elektroschrott. Dieses Jahr haben wir unsere Mitarbeitenden gebeten, alte, ausgediente oder kaputte ElektrogerĂ€te von zu Hause mit ins BĂŒro zu bringen. Wir haben allerdings noch nicht verraten, was wir damit vorhaben. Unser Ziel: Eine Statue aus dem gesammelten Elektroschrott bauen. Übrigens: Wir wollen Ihnen das Ergebnis nicht vorenthalten. Deshalb stellen wir die beiden Statuen an unserem Messestand auf der E-Waste Expo 2021 auf.

Hintergrund der Sammelaktion: 85 Prozent der Befragten haben alte ElektrogerÀte zu Hause

Letzten Monat war es endlich so weit: Wir konnten unsere Studie zum Thema "Elektroschrottentsorgung in privaten Haushalten" veröffentlichen. Die Studie enthĂŒllte einige schockierende Zahlen. Mehr als 85 Prozent der Befragten haben alte ElektrogerĂ€te zu Hause, die sie aus den unterschiedlichsten GrĂŒnden nicht mehr nutzen. Auch die GrĂŒnde, warum die Teilnehmer die AltgerĂ€te nicht entsorgen, sind sehr unterschiedlich. Insgesamt haben wir auf ĂŒber 30 Seiten unglaubliche Erkenntnisse, Fakten und persönliche Empfindungen der Verbraucher erhalten, die wir natĂŒrlich mit Ihnen teilen wollen. Mehr zu Studie finden Sie hier.

WĂ€hrend der Vorbereitung der Studie kam in uns der Wunsch auf, unsere Mitarbeiter weiter fĂŒr das Thema Elektroschrott und dessen Entsorgung zu sensibilisieren. So kamen wir auf die Idee, aus den alten ElektrogerĂ€ten, die bei uns zu Hause herumliegen, gemeinsam eine Statue zu bauen.

Na nu? Was hat sich denn da angesammelt?

Im Laufe der zwei Wochen sammelte sich nach und nach immer mehr Elektroschrott an. Von Smartphones, Tablets, Notebooks bis hin zu elektrischem Kinderspielzeug, Drohnen, Taschenlampen, ComputermÀusen, Kaffeemaschinen, Netzteilen und vielem mehr. In gewisser Weise waren wir alle schockiert, wie viel Elektroschrott zusammenkam.

Am Internationalen Tag des Elektroschrotts haben wir die Menge sortiert und dabei einige spannende Entdeckungen gemacht. Unter dem Elektroschrott befand sich eine Menge, das nicht als Elektroschrott gilt. Zum Beispiel die HĂŒlle fĂŒr eine Action-Kamera, ein Selfie-Stick ohne elektronische Bestandteile und eine GlĂŒhbirne. Also haben wir diese Dinge erst einmal aussortiert.

Jetzt wird es interessant: Wie viele Batterien befinden sich in dem Haufen und damit irgendwo zu Hause bei unseren Mitarbeitern? Fast jedes zweite batteriebetriebene GerĂ€t (wie Fernbedienungen oder das Spielzeug der Kinder) enthielt noch einen Akku oder eine Batterie. Viele von ihnen waren bereits geplatzt/ausgelaufen. Daraufhin haben wir die Gefahren gebannt und die Batterien/Akkus ordnungsgemĂ€ĂŸ gesammelt und entsorgt. Warum Batterien oder Akkus eine große Gefahr fĂŒr Mensch und Umwelt sein können, lesen Sie in diesem spannenden News-Artikel.

Der wohl bizarrste Elektroschrott war ein elektrisches Kinderspielzeug aus den 90er Jahren. Fun Fact: Mit frischen Batterien funktionierte es sogar noch!

Dann wurde es Zeit, die Statue zu bauen

Nun begann der spannendste Teil: der Bau unserer E-Schrott-Statue. Mit Heißklebepistolen, Akkuschraubern, Klebeband und vor allem viel Teamwork und KreativitĂ€t setzten wir die Körperteile unseres Roboters StĂŒck fĂŒr StĂŒck zusammen.

Die Beine wurden aus Kaffeemaschinen, die Zehen aus ComputermĂ€usen, der Oberkörper aus einer Drohne und vielen Elektronikschrottteilen, die Arme aus Tastaturen und so weiter, zusammengebastelt. Am Ende stand die meterhohe Statue vor uns und wir waren sprachlos. Trotz der Menge an gebrauchten GerĂ€ten in der großen Statue reichte der Rest locker fĂŒr eine Weitere.

Was fĂŒr ein cooler Team-Tag und das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder? Wir möchten dem WEEE-Forum dafĂŒr danken, dass es den International E-Waste Day jedes Jahr auf's Neue zu etwas Besonderem macht. Weitere Informationen ĂŒber unsere Arbeit und darĂŒber, warum Elektroschrott unsere Leidenschaft ist, finden Sie ĂŒbrigens hier.