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Halloween: Gruslige Zahlen und Fakten

Am Montag war Halloween. Brauchen wir überhaupt gruselige Kostüme und schaurige Geräusche, um uns richtig zu gruseln? Wir finden, es reicht, die Nachrichten ausführlich zu lesen, einen Blick auf einige Entwicklungen in der Welt zu werfen oder sich mit Fakten und Zahlen zum Thema Umweltschutz oder Elektroschrott zu beschäftigen. Deshalb haben wir heute ein paar gruselige Zahlen und Fakten für Sie.

Some really spooky facts about e-waste are following.

Ein bisschen gruslig: 1,4 Millionen wurden im Jahr 2019 verkauft

Im Jahr 2019 wurden doppelt so viele Smartphones verkauft wie im Jahr 2012, wobei die meisten Telefone nach nur 18 Monaten weggeworfen werden, obwohl sie noch funktionieren. Die Nutzungsdauer von Smartphones ist also wirklich so kurz, dass es uns gruselt. Wie bei vielen Umweltproblemen ist es schwierig, jemandem die Schuld zuzuweisen.

177 Prozent mehr gebrauchte Smartphones seit 2010

Eine Folge der steigenden Verkaufszahlen? Natürlich die Zahl der Althandys, die von Jahr zu Jahr steigt. Für die Herstellung eines Smartphones werden viele seltene Rohstoffe verarbeitet. Das Recycling dieser Altgeräte wäre also einerseits wichtig für unsere Umwelt und den Naturschutz, andererseits aber auch für unsere Konsumgewohnheiten. Wenn die endlichen Rohstoffe nicht richtig recycelt und wiederaufbereitet werden, können wir früher oder später keine neuen Smartphones mehr herstellen. Gruselig, nicht wahr?

Wirklich gruslig: Weniger als 40 Prozent Elektroschrott wird gesammelt

Die Sammelquote ist wirklich erschreckend. Die meisten davon liegen entweder in Schubladen in deutschen Haushalten oder wurden fälschlicherweise im Restmüll entsorgt. So wird die von der EU vorgeschriebene Sammelquote von 65% in Deutschland jedes Jahr verfehlt (meist um bis zu 15 Prozent). So liegen fast 50 Tonnen Silber ungenutzt in deutschen Schubladen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, den Kreislauf zu schließen und das liegengebliebene Recyclingpotenzial für uns und unsere Umwelt zurückzugewinnen.

Genug gegruselt. Wir wollen Ihnen diese Zahlen und Fakten nicht präsentieren, um Sie zu erschrecken oder Ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Es gibt genug grausame Nachrichten in der Welt von heute. Vielmehr wollen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass jeder von uns etwas bewirken kann. Am besten fangen Sie gleich damit an: Nehmen Sie eine Kiste, packen Sie alle Elektrogeräte, die Sie nicht mehr brauchen, hinein und bringen Sie sie zu den Sammelstellen. Informationen darüber, wo Sie Ihre Altgeräte abgeben können, finden Sie unter hier. Sie sind an Nachhaltigkeit und Recycling interessiert? Auf unserer News-Seite finden Sie immer wieder spannende Artikel zu diesen Themen.

Teure Abmahnungen umgehen: Diese Pflichten haben Supermärkte

Seit einigen Monaten gelten die Änderungen im Elektrogesetz. Konkret bedeutet das, dass nun auch Lebensmittelgeschäfte, Discounter und Online-Shops seit 01.Juli 2022 zur Rücknahme von Elektroaltgeräten verpflichtet sind. Grundsätzlich müssen die Händler die Geräte kostenfrei zurücknehmen, unabhängig davon, ob ein Neugerät gekauft oder das Altgeräte in ihrem Geschäft gekauft wurde. Lediglich bei der Größe der Elektrogeräte müssen die Kunden aufpassen. Sind die Altgeräte größer als im Gesetz festgelegt, erfolgt die Rücknahme im Tausch alt gegen neu.

Supermärkte, die gegen das Gesetz verstoßen, drohen Bußgelder im sechsstelligen Bereich. Schützen Sie sich jetzt besser mit einem Konzept von CIRECON!

Wir haben 50 Supermärkte in der Region Oberpfalz und Oberbayern hinsichtlich der Rücknahme und deren Konzepte getestet. Das Gesamtfazit war eher ernüchternd.

Unsere Testbesuche und die traurige Bilanz

Als Experten für Elektroschrott war es unser Ziel, herauszufinden, wie die Supermärkte die neuen Anforderungen erfüllen, welche Schwachstellen die Supermarktkonzepte noch haben und wie sie dabei unterstützt werden können, diese neuen Vorschriften als Chance, zum Beispiel für das Marketing, zu nutzen. Dabei sind wir auch auf viele Probleme und unvorbereitete Mitarbeiter gestoßen. Fast 63 Prozent der Testmärkte konnten uns kein Konzept vorlegen, wie die Rücknahme funktioniert und wie der Markt die Vorschriften des neuen Gesetzes einhält. Das Problem ist: Wir wollen die Supermärkte unterstützen, aber andere sehen in diesen unvollständigen Konzepten einen konkreten Gesetzesverstoß, der gemeldet und geahndet werden muss. Es drohen Bußgelder im 6-stelligen Bereich.

Deshalb: Lieber jetzt wappnen und absichern, bevor es zu einer Abmahnungswelle kommt. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels sieht dabei vor allem eine große Belastung für die Supermärkte. So sei die Rücknahme laut der Geschäftsführerin des HDE eine erhebliche Zusatzaufgabe. Die kleinen Lagerflächen seien dabei eines der Probleme.

Aber: Wir von CIRECON sehen das anders! Mit unserem Konzept müssen die Supermärkte nahezu keine Lagerfläche für die Elektrogeräte verplanen, können mit der Rücknahme einen Wettbewerbsvorteil erzeugen und mit der richtigen Umsetzung sogar bares Geld damit verdienen.

World Cleanup Day 2022: Die Welt räumt auf

Der World Cleanup Day findet am 17. September 2022 statt. Mit 14 Millionen Teilnehmern in rund 191 Ländern (2021) ist der World Cleanup Day die größte Bottom-up-Bürgerbewegung der Welt. Letztes Jahr wurden fast 53 Millionen Tonnen Müll gesammelt, aber wir sind sicher: Es geht noch mehr!

(Quelle: World Cleanup Day – DE)

Im Rahmen des World Cleanup Day können sich die Menschen an verschiedenen Müllsammelaktionen beteiligen, die von Plastikmüll über Elektronikschrott bis hin zu verschiedenen anderen Abfällen reichen. Ziel ist es, die Welt gemeinsam sauber zu machen. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität hat zum Beispiel die Kampagne "Müll statt rum" ins Leben gerufen, in Freiburg treffen sich die "Trash Hero's" und in Köln haben sich Akteure zur K.R.A.K.E. (Kölner Rhein-Aufräum-Kommandoeinheit) zusammengeschlossen.

Aber wer oder was steckt hinter dem Projekt?

Es ist ein Projekt der Bürgerbewegung "Let's Do It World!", die 2008 in Estland gegründet wurde. Im Jahr 2018 wurde dann in Deutschland ein gemeinnütziger Trägerverein mit dem Namen "Let's Do It! Deutschland e.V." eingetragen. Dieser ermöglicht es Kommunen, Schulen, Unternehmen, Vereinen, Initiativen oder auch Privatpersonen, ihre Aufräumaktionen anzumelden und mit Informationen zur sicheren Durchführung etc. versorgt zu werden.

(Quelle: World Cleanup Day, DE)

Die Umweltverschmutzung in der Welt nimmt von Jahr zu Jahr zu. Ganz gleich, um welche Art von Abfall es sich handelt, die Müllberge wachsen und die Recyclingquoten stagnieren. Nicht ordnungsgemäß entsorgte Elektrogeräte oder Plastikmüll haben nicht nur Auswirkungen auf unsere Umwelt, sondern auch auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Die Verschmutzung des Trinkwassers und der Luft hat Folgen, deren Ausmaß man sich nicht vorstellen möchte.

Wie auch du Teil des World Cleanup Day werden kannst:

Es gibt einige Möglichkeiten dafür:

  • Einfach an einem Cleanup teilnehmen (Mehr Informationen unter www.worldcleanupday.de)
  • Freunde, Familie, Kollegen etc. motivieren mitzumachen
  • Unterstützung der Initiative bei der Öffentlichkeitsarbeit
  • Geld- oder Sachspenden
  • Sich über Umweltschutz und Recycling informieren (bspw. https://cirecon.de/de/blog/)

Viele Menschen, eine Welt, ein Tag - lasst uns zusammen aufräumen!

CIRECON für eine saubere Welt

Wir von CIRECON arbeiten jeden Tag daran, die Welt ein bisschen umweltfreundlicher und grüner zu machen. Mit unseren innovativen Lösungen und unserer revolutionären Software CIRIS ist es unser Ziel, den Kreislauf für Elektroschrott zu schließen.

Wohin mit dem Elektroschrott? In den Supermarkt!

Seit 1. Juli gelten neue Regelungen zur Abgabe von Elektroschrott. 25.000 neue Rücknahmestellen sind durch den Beschluss entstanden. > Supermärkte und Drogerien mit einer Ladenfläche von mehr als 800 Quadratmetern sind ab seit Juli verpflichtet, kleinere ausrangierte Elektro-Geräte auch ohne den Kauf eines neuen Gerätes in der Filiale zurückzunehmen. Rücknahmekonzepte sind der Schlüssel zum Erfolg - und schützen die Einzelhändler vor Strafen!

Endlich kann man sich als Privatperson den Weg zum Recyclinghof sparen: Supermärkte sind seit 01.Juli 2022 verpflichtet (auch ohne Neukauf) alte Kleinelektrogeräte anzunehmen und sich um das Recycling zu kümmern.

Die neuen Regelungen und Vorschriften werden aktuell nur teilweise umgesetzt. Neben fehlenden Rücknahmekonzepten, fehlen gut sicht- und lesbare Schrift- und Bildtafeln im direkten Sichtbereich des Hauptkundenstroms bzw. in ihren Darstellungsmedien (z. B. Website) oder mit der Warensendung über Rücknahmepflichten und Rückgabemöglichkeiten informieren. Zudem sollen alle Sammel- und Rücknahmestellen im Handel sowie in den Kommunen mit einem einheitlichen Sammelstellenlogo versehen sein (Quelle: Umweltbundesamt).

Supermarkt und was passiert dann?

Die deutsche Umwelthilfe zeigt sich nicht zufrieden mit bisher vorgelegten Konzepten. „Besonders unzufrieden sind wir mit den Antworten von Edeka und Netto Nord. Sie haben uns mitgeteilt, dass eine Rückgabe nur bei Märkten mit mehr als 800 Quadratmetern Gesamtverkaufsfläche gewährleistet werden kann. Rein rechtlich gesehen mag das korrekt sein, aber wenn in einem Markt Elektroschrott abgegeben werden darf und in einem anderen nicht, entsteht Verunsicherung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. (...)“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer

Was passiert mit den Altgeräten? Hierzu sind die bei der DUH-Umfrage vorgelegten Konzepte ebenfalls völlig unzureichend: „Obwohl bis zu 15 Prozent der gesammelten Elektrogeräte zu recyclen sind, hat keines der Unternehmen eine entsprechende Separierung der Geräte geplant. Damit werden große Mengen funktionierender oder reparaturfähiger Elektrogeräte vernichtet. Auch die geplanten Vorgaben zum Recycling sind bei den allermeisten befragten Unternehmen ungenügend, weil die Einhaltung gängiger Entsorgungsstandards nicht sichergestellt wird.“ (Quelle: Recyclingportal)

Testbesuche für Supermärkte angekündigt

Die deutsche Umwelthilfe kündigt Testbesuche an. Erkennt die DUH Verstöße oder fehlende Konzepte, dann sollen rechtliche Schritte eingeleitet werden, so die Bundesgeschäftsführerin Babara Metz. Bereits jetzt wird die bisherige Umsetzung als unzureichend eingeschätzt. Laut Metz entsprechen die wenigsten Konzepte, die bisher vorgelegt werden, einer verbraucherfreundlichen Rücknahme. Vielmehr entstehen bei der Rückgabe für den Verbraucher stressige, unangenehme Situationen, fehlende Hinweisschilder oder Informationen führen zu Unsicherheiten bei den Kunden.

Das wirft kein gutes Licht auf die Supermarktketten. Ein gutes, professionelles und transparentes Konzept wiederum, bietet die Chance, sich von dem Wettbewerb abzuheben und ein positives, grünes Image zu stärken. Außerdem werden die Supermärkte nur mit einer einheitlichen Umsetzung ihrer Verantwortung für eine korrekte Altgeräteentsorgung gerecht.

Wenn Sie mehr Informationen zur Rücknahmepflicht oder unseren Rücknahmekonzepten erfahren wollen, kontaktieren Sie uns gerne und lassen sie sich von unseren Experten beraten.“ Elektroschrottrecycling und -management ist unser Steckenpferd. Unsere Mission ist es, soziale Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg und Umweltbewusstsein zu verknüpfen. Alle wichtigen Antworten und Infos sind auch immer auf allen unseren Social-Media-Kanälen zu finden.

Weitere Informationen zum Thema "Gogreen" und warum gerade die Entsorgung und das Recycling von Elektronikaltgeräten so wichtig ist, um den Umweltschutz voranzutreiben, finden Sie hier.

EPR: Vertriebsverbot für Händler - Was die EPR-Registrierungspflicht bedeutet

Im Juli wird die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) verschärft . Ab dann gilt eine Registrierungspflicht für Händler.
Im Rahmen eines Online-Seminars wollten wir Unternehmen dabei helfen, mögliche Gefahren für ein Vertriebsverbot zu umgehen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um dem Wettbewerb voraus zu sein.

Was ist die EPR?

In ganz Europa gilt die EPR. Sie nimmt Hersteller und Inverkehrbringer von Produkten im europäischen Raum in die Verantwortung für die Rücknahme, den Transport sowie die Entsorgung oder Wiederaufbereitung dieser.

Die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) ist ein umweltpolitisches Instrument, das Hersteller die Verantwortung für das Management der Nachnutzungsphase eines Produkts überträgt. Gemäß den EPR-Bestimmungen müssen die Verantwortlichen die Umweltbelastung ihrer Produkte über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg eindämmen.

Sie gilt für Produzenten verschiedener Waren, beispielsweise Textilien, Bekleidung/Schuhe, Batterien sowie elektrischer und elektronischer Geräte, aber auch für Hersteller und Inverkehrbringer von Verpackungen

Die EU verpflichtet diese Unternehmen durch die EPR, Verantwortung für eine fachgerechte Sammlung, Sortierung und Entsorgung bzw. das Recycling ihrer Produkte und Verpackungen zu übernehmen.

Warum gibt es die EPR überhaupt?

Das übergeordnete Ziel ist eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Verpackungen und Produkte sollen demnach nach Gebrauch nicht als Abfall anfallen und entsorgt, sondern bestenfalls wiederverwendet, repariert, wiederaufbereitet oder mindestens recycelt werden.

So soll das Problem der immer knapper werdende Ressourcen und dem unzulässigen Umgang mit Abfällen gelöst werden. Dabei zählt das Prinzip des Verursachers oder der Verbraucher: Die Unternehmen sind auch für die damit verbundenen Rohstoffe und deren Wiederaufbereitung verantwortlich. Damit sind alle die gemeint, die Produkte und Verpackungen in Verkehr bringen.

Wie kann man als Unternehmen die EPR erfüllen?

Kann die Verschärfung der EPR wirklich zu einem Vertriebsverbot Ihres Unternehmens führen? Grundsätzlich Ja. Aktuell erfüllen die Unternehmen, die von der EPR betroffen sind diese, indem sie Gebühren zahlen. Darüber hinaus dürfen Produkte, die die Anforderungen der EPR nicht erfüllen, gar nicht erst in Verkehr gebracht werden

Und was ändert sich ab Juli 2022?

Im Juli 2022 gibt es Änderungen im Verpackungsgesetz zur Registrierungspflicht, dem Fulfillment und zu Marktplätzen. Es scheint die vorerst letzte Änderungsetappe des Verpackungsgesetzes, aber damit wohl auch die Größte zu sein:  

  • NEU: Auch die Hersteller von Serviceverpackungen und nicht systembeteiligungspflichtigen Transportverpackungen, Umverpackungen und Verkaufsverpackungen sind verpflichtet
  • Im Bereich des Fulfillments wurden die Verantwortlichkeiten neu geregelt
  • Für Marktplätze: Die Pflicht der Prüfung der EPR-Nummern wurde verschärft

Mehr zu den aktuellen bzw. den neuen Regelungen durch die Erweiterung der EPR erfahren Sie in unserem Online-Seminar. Bernd Kellerer bereitet Ihr Unternehmen darin mit seinen Tipps und übersichtlichen Darstellungen perfekt auf die Änderungen im Juli vor. Laden Sie sich hier kostenlos und ohne Anmeldung die Aufzeichnung herunter.

Fazit: Die EPR kann ein wirksames Instrument für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft sein

Um Unternehmen stärker in die Verantwortung für deren Rücknahme und Recycling zu nehmen, wurde in der EU die EPR beschlossen. Wenn Sie ihr Unternehmen gut auf die Änderungen vorbereiten, dann stellt die EPR eine Chance für eine grünere Zukunft dar.

Mit einem Partner wie CIRECON können Sie schaffen, Rohstoffe nachhaltig zu schützen, gesetzeskonform zu handeln und bares Geld zu sparen. Mehr dazu, was wir machen, finden Sie hier.

CIRIS - reporting & informationssystem for electronic recycling

CIRIS im daily business – ein Kundenbeispiel

Im Folgenden möchten wir Ihnen die Implementierung von CIRIS in den Geschäftsprozess eines unserer Kunden beschreiben. Was war das Ziel, die Anforderung an CIRIS und mittels welcher Maßnahmen & Anforderungen konnte das gute Ergebnis erreicht werden? Das klären wir in der nachfolgenden Case Study.

CIRIS am Anwendungsbeispiel eines unserer Kunden - Ziel, Anforderung, Umsetzung, Maßnahmen und Ergebnis

Ziel: Ein praktikables und auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenes System für die Durchführung und Dokumentation von Entsorgungsaufträgen.

Anforderung: Ein Recyclingtool, dass die praxisbezogenen Funktionen und Abläufe aus der Recyclingbranche abbildet, Automatisierung von Prozessen ermöglicht, administrativen Aufwand minimiert, sowie eine zentrale Dokumentation und Datensammlung ermöglicht.

Umsetzung: Unser modular-aufgebautes Tool ermöglicht es, unserem Kunden genau die Anforderungen zu erfüllen, die er an das Recyclingportal hat.

So nutzt der Kunde CIRIS:

Als Tool zur Verwaltung von Abholaufträgen, wie z.B.

  • für direktes Feedback des Status
  • Annahme oder Vorschlag eines Abholtermins (nach logistischer Prüfung)
  • Verwaltung nach Empfang der Sendung
  • Abfrage und Aktualisierung des Sendungsstatus aktualisieren/Kundeninformation
  • Aufteilung der Sendungsdetails nach Produktkategorie
  • Dokumentation der Sortierung der E-Schrott-Einheiten nach den Anforderungen des Absenders
  • Erstellung der Rechnungsgrundlage

Darüber hinaus nutzt der Kunde unser Recyclingtool zur Dokumentation der zertifizierten Datenlöschung und Datenträgervernichtung, sowie zur Bestellung von Sicherheitsboxen.

Maßnahmen: Ein Großteil der Arbeitsschritte findet ein Hand in Hand mit CIRECON statt. In vielen Fällen administriert CIRCON für den Kunden in CIRIS. So wird beispielsweise das vereinbarte Pricing durch CIRECON hinterlegt. Auch das Account Management übernimmt CIRECON für den Kunden. Größere Datenmengen (z.B. Massendatenimporte nach dem Sortierprozess oder Scanabgleiche) werden lediglich vom Kunden bereitgestellt und von uns in das System importiert.)

Ergebnis: 200 Entsorgungsaufträge vollumfänglich über CIRIS abgewickelt. Der erste Entsorgungsauftrag wurde im Juli 2019 aufgegeben.

Rückblick: Wir waren Teil der E-Waste World Conference & Expo

Vom 30.11-01.12. waren wir mit unserem Stand auf der E-Waste World Conference & Expo vertreten. Die internationale Fachmesse beschäftigt sich mit Themen wie aktuellen Entwicklungen bei Recyclingtechnologien, Verwertungslösungen, nachhaltigen Rohstoffen und Materialien oder End-of-Life-Strategien.

Die diesjährige E-Waste World Conference & Expo durfte wieder in Präsenz (mit 2G-Regelung) stattfinden und war ein voller Erfolg.

Frankfurt: Recycler aus aller Welt treffen sich auf der E-Waste World Conference & Expo

Dieses Jahr wollten wir nicht nur an der Konferenz teilnehmen, sondern auch unser Recycling-Portal CIRIS vorstellen. (Nebenbei bemerkt: Letztes Jahr hat unser Kollege Alex Süßmilch auf dieser Messe einen sehr spannenden Vortrag über CIRIS gehalten. Sie können ihn kostenlos herunterladen. Klicken Sie einfach hier und scrollen Sie zum Ende der Unterseite.

An unserem Stand konnten wir viele interessante Gespräche führen, die neben den spannenden offiziellen Präsentationen und den vielen anderen Ausstellern unsere Highlights der Messe (und endlich mal wieder Face-to-Face) waren. Unsere nachhaltigen Giveaways kamen bei unseren Besuchern sehr gut an. Neben leckeren Süßigkeiten, Bio-Baumwollanhängern und Kaffeekapseln aus Holz, durfte auch unser Schrotti mit auf die Messe.

Mehr Impressionen von der Messe finden Sie hier.

Wir freuen uns auf das nächste Mal!

International E-Waste Day: Unsere Statue für mehr Verbraucherbewusstsein

Am 14.10.2021 war der International E-Waste Day. Jahr für Jahr nehmen wir an dem Event des WEEE-Forums teil und überlegen uns eine besondere Aktion rund um das Thema Elektroschrott. Dieses Jahr haben wir unsere Mitarbeitenden gebeten, alte, ausgediente oder kaputte Elektrogeräte von zu Hause mit ins Büro zu bringen. Wir haben allerdings noch nicht verraten, was wir damit vorhaben. Unser Ziel: Eine Statue aus dem gesammelten Elektroschrott bauen. Übrigens: Wir wollen Ihnen das Ergebnis nicht vorenthalten. Deshalb stellen wir die beiden Statuen an unserem Messestand auf der E-Waste Expo 2021 auf.

Hintergrund der Sammelaktion: 85 Prozent der Befragten haben alte Elektrogeräte zu Hause

Letzten Monat war es endlich so weit: Wir konnten unsere Studie zum Thema "Elektroschrottentsorgung in privaten Haushalten" veröffentlichen. Die Studie enthüllte einige schockierende Zahlen. Mehr als 85 Prozent der Befragten haben alte Elektrogeräte zu Hause, die sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr nutzen. Auch die Gründe, warum die Teilnehmer die Altgeräte nicht entsorgen, sind sehr unterschiedlich. Insgesamt haben wir auf über 30 Seiten unglaubliche Erkenntnisse, Fakten und persönliche Empfindungen der Verbraucher erhalten, die wir natürlich mit Ihnen teilen wollen. Mehr zu Studie finden Sie hier.

Während der Vorbereitung der Studie kam in uns der Wunsch auf, unsere Mitarbeiter weiter für das Thema Elektroschrott und dessen Entsorgung zu sensibilisieren. So kamen wir auf die Idee, aus den alten Elektrogeräten, die bei uns zu Hause herumliegen, gemeinsam eine Statue zu bauen.

Na nu? Was hat sich denn da angesammelt?

Im Laufe der zwei Wochen sammelte sich nach und nach immer mehr Elektroschrott an. Von Smartphones, Tablets, Notebooks bis hin zu elektrischem Kinderspielzeug, Drohnen, Taschenlampen, Computermäusen, Kaffeemaschinen, Netzteilen und vielem mehr. In gewisser Weise waren wir alle schockiert, wie viel Elektroschrott zusammenkam.

Am Internationalen Tag des Elektroschrotts haben wir die Menge sortiert und dabei einige spannende Entdeckungen gemacht. Unter dem Elektroschrott befand sich eine Menge, das nicht als Elektroschrott gilt. Zum Beispiel die Hülle für eine Action-Kamera, ein Selfie-Stick ohne elektronische Bestandteile und eine Glühbirne. Also haben wir diese Dinge erst einmal aussortiert.

Jetzt wird es interessant: Wie viele Batterien befinden sich in dem Haufen und damit irgendwo zu Hause bei unseren Mitarbeitern? Fast jedes zweite batteriebetriebene Gerät (wie Fernbedienungen oder das Spielzeug der Kinder) enthielt noch einen Akku oder eine Batterie. Viele von ihnen waren bereits geplatzt/ausgelaufen. Daraufhin haben wir die Gefahren gebannt und die Batterien/Akkus ordnungsgemäß gesammelt und entsorgt. Warum Batterien oder Akkus eine große Gefahr für Mensch und Umwelt sein können, lesen Sie in diesem spannenden News-Artikel.

Der wohl bizarrste Elektroschrott war ein elektrisches Kinderspielzeug aus den 90er Jahren. Fun Fact: Mit frischen Batterien funktionierte es sogar noch!

Dann wurde es Zeit, die Statue zu bauen

Nun begann der spannendste Teil: der Bau unserer E-Schrott-Statue. Mit Heißklebepistolen, Akkuschraubern, Klebeband und vor allem viel Teamwork und Kreativität setzten wir die Körperteile unseres Roboters Stück für Stück zusammen.

Die Beine wurden aus Kaffeemaschinen, die Zehen aus Computermäusen, der Oberkörper aus einer Drohne und vielen Elektronikschrottteilen, die Arme aus Tastaturen und so weiter, zusammengebastelt. Am Ende stand die meterhohe Statue vor uns und wir waren sprachlos. Trotz der Menge an gebrauchten Geräten in der großen Statue reichte der Rest locker für eine Weitere.

Was für ein cooler Team-Tag und das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder? Wir möchten dem WEEE-Forum dafür danken, dass es den International E-Waste Day jedes Jahr auf's Neue zu etwas Besonderem macht. Weitere Informationen über unsere Arbeit und darüber, warum Elektroschrott unsere Leidenschaft ist, finden Sie übrigens hier.

Recycling und Parteien: Bundestagswahl 2021

Diese Woche ist Bundestagswahl. Eine Wahl, die richtungsweisend und entscheidend für die Zukunft ist. Es stehen so viele dringliche Themen auf der Agenda, wie nie zuvor: Wie geht es weiter nach Corona?, Klimaschutz, Digitalisierung, Pflegenotstand – sind nur einige wenige Beispiele. Uns interessiert natürlich, wie CDU, FDP, SPD und die Grünen sich in Sachen Recycling positionieren.

Kurz zur Bundestagswahl selbst: Insgesamt stehen 47 Parteien zur Wahl. Darunter die großen Parteien, auf die wir uns in unserer Recherche beschränkt haben. Die Parteiprogramme sind oft sehr ausführlich und ähneln sich in vielen Ansatzpunkten. Deshalb haben wir die verschiedenen Fragen kurz und knapp in einer Tabelle beantwortet.

Infrastruktur: Unterstützen Sie eine auf die EU ausgerichtete Recyclinginfrastruktur, sowie die Einordnung der Abfallverbringung als Teil der Kreislaufwirtschaft?

CDUJa.
FDPJa.
SPDJa.
Bündnis 90/DIE GRÜNENJa.
(Quelle: BDE)

Instrumente: Unterstützen Sie benötigte Lenkungsinstrumente, wie z.B. Ökodesign, für eine zirkuläre Wirtschaft?

CDUGrundsätzlich ja.
FDPNein.
SPDJa.
Bündnis 90/DIE GRÜNENJa.
(Quelle: s.o.)

Wir hatten im letzten Artikel über die große Gefahr, die von falsch entsorgten Lithium-Ionen-Batterien ausgeht und wie viele wertvolle Ressourcen verloren gehen, berichtet. Übrigens: Den Artikel finden Sie hier.

Lithium-Ionen-Batterien: Unterstützen Sie Instrumente wie ein besseres Batterie-Recycling, eine bessere Sammlungsinfrastruktur und eine Pfandpflicht?

CDUZiel: Umfassende Wiederverwertung in einer effektiven Kreislaufwirtschaft zu erreichen.
FDPAnhebung der Sammelquote und besseres Recycling, ja. Pfandpflicht für Lithium-Ionen-Batterien, nein.
SPDJa - zu höherer Zielvorgabe für Sammelquoten, klarer Kennzeichnung, Übernahme der Verantwortung der Gerätehersteller, Unterstützung eines verbraucherfreundlichen und unbürokratischen Pfandsystems.
Bündnis 90/DIE GRÜNENJa - die Grünen unterstützen alle genannten Instrumente.
(Quelle: s.o.)

Grundsätzlich: Wie viel Recycling wollen die Parteien?

  • Union: "Recycling maximieren und Rohstoffsicherheit garantieren."
  • FDP: Besser sollen moderne Methoden ermöglicht anstatt Produkte verboten werden.
  • SPD: Das Abfallwirtschaftsgesetz muss angepasst werden - für weniger Müll und ein besseres Recycling!
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN: Für Müllvermeidung und hochwertiges Recycling.
  • Die Linke: "Reparatur und Wiedernutzung (...) Vorrang vor Recycling haben."

Aber: Ein umfassendes Bild aller Parteien sollte sich jeder Einzelne und vor allem in den verschiedenen Themengebieten machen und die für sich beste Wahl herausfinden. Wichtig dabei ist, alles zu beleuchten. Wir hoffen, euch zum Thema Recycling einen guten Überblick gegeben zu haben. Am 26.09.2021 haben wir alle es in der Hand. Gehen Sie wählen.

Recyclinghof in Flammen: Batterien und Akkus als latente Bedrohung

Hof, 09.08.2021: Recyclinghof teils abgebrannt. Zwei leicht Verletzte Personen. Starke Rauchentwicklung. Anwohner:innen werden aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Was ein paar Tage davor passierte: Tonis altes Notebook hat ausgedient. Er hat sich im Freundeskreis informiert, wie und wo er das kaputte Gerät loswerden kann. Klare Antwort: Auch wenn das Notebook kaputt ist, es enthält noch viele wertvolle Rohstoffe. Er soll es zum Wertstoffhof bringen und so fachgerecht recyceln lassen. Zum Recyclinghof? Der hat nur am Mittwoch und Donnerstag von 8-14 Uhr geöffnet und außerdem muss man aktuell mit langen Wartezeiten rechnen. Dafür hat Toni keine Zeit. Er entsorgt sein Notebook im Restmüll. Was er nicht bedacht hatte, neben seltenen und wertvollen Ressourcen, enthält das Laptop gefährliche Stoffe. Diese Schadstoffe zu erkennen, geschweige denn aus dem Restmüll herauszufiltern, stellt Recyclinghöfe vor eine große Herausforderung. Was folgt: Nahezu jede Woche, so DEKRA-Experten, kommt es zu Bränden.

Übrigens: Einen Artikel darüber, wie Batterien und Akkus zur Brandursache werden können, finden Sie hier.

Problem: Die Separierung

Absender, Verpacker, Verlader, Beförderer und Entlader sind theoretisch in der Pflicht, da es sich bei Lithium-Batterien um gefährliche Güter handelt, die Vorschriften des Gefahrgutrechts zu erfüllen. Auch das ElektroG, das im Jahr 2022 novelliert wird, soll ebenfalls ausgehenden Gefahren durch verbauten Akkus entgegenwirken. So sollen batteriebetriebene Elektroaltgeräte an den Sammelstellen in gesonderten Behältern getrennt erfasst werden. Welche neuen Vorschriften das neue ElektroG3 außerdem mit sich bringt, finden Sie hier.

Für einen sicheren Transport und gefahrlose Demontage beziehungsweise Entsorgung von alten Batterien und Akkus ist es also notwendig, dass batteriebetriebene Geräte direkt separiert von anderen Geräten, beispielsweise kabelgebundenen Altgeräten, gesammelt und erfasst werden. Das Problem: Die Separierung gelingt nur selten und so kommt es zu den beschriebenen, schwer zu löschenden Bränden.

Die Recyclinghöfe sind oft die Leidtragenden

Immer mehr Lithium-Batterien landen unkontrolliert im Restmüll sowie im Elektro- und Metallschrott, erkennen DEKRA Experten. DEKRA stellt außerdem fest, dass durch Selbstzündung Metallbrände mit Temperaturen von 1.000 °C bis 2.000 °C entstehen. Außerdem kommt es immer wieder auf dem Transportweg zu Brandfällen. In Recyclingbetrieben verbrennen in der Folge Müllberge unkontrolliert und können Giftstoffe verbreiten. Und wer trägt die Schäden? Die häufig sehr hohen Schäden müssen die Recyclinghöfe selbst tragen.

Die Lösung: Automatisierte Erkennung von Schadstoffen

Die Erkennung von Schadstoffe stellen also sowohl den Verbraucher, den Recyclinghof und viele weitere Beteiligte des Prozesses vor eine große Herausforderung. Mittels eines Forschungsprojekts soll nun herausgefunden werden, inwiefern die digitale Transformation und automatische Prozesse allen bei der Separierung helfen können.

Dazu haben wir eine Umfrage aufgesetzt, mit der wir zunächst herausfinden wollen, wie präsent das Problem bei Recyclern ist und ob diese Lösung für sie infrage kommt.

Sie sind Recycler und kennen das oben beschriebene Problem? Dann machen Sie gerne mit und wir helfen Ihnen dabei, ihren Arbeitsalltag sicherer zu machen und zu erleichtern! Über eine Teilnahme würden wir uns sehr freuen! Klicken Sie einfach hier, um zur Umfrage zu kommen. Die Bearbeitungszeit liegt bei 5 Minuten.

Genauere Informationen zum Projekt folgen bald..