• info@cirecon.de | +49-941-89849-770

Category Archives: News

International E-Waste Day: Unsere Statue für mehr Verbraucherbewusstsein

Am 14.10.2021 war der International E-Waste Day. Jahr für Jahr nehmen wir an dem Event des WEEE-Forums teil und überlegen uns eine besondere Aktion rund um das Thema Elektroschrott. Dieses Jahr haben wir unsere Mitarbeitenden gebeten, alte, ausgediente oder kaputte Elektrogeräte von zu Hause mit ins Büro zu bringen. Wir haben allerdings noch nicht verraten, was wir damit vorhaben. Unser Ziel: Eine Statue aus dem gesammelten Elektroschrott bauen. Übrigens: Wir wollen Ihnen das Ergebnis nicht vorenthalten. Deshalb stellen wir die beiden Statuen an unserem Messestand auf der E-Waste Expo 2021 auf.

Hintergrund der Sammelaktion: 85 Prozent der Befragten haben alte Elektrogeräte zu Hause

Letzten Monat war es endlich so weit: Wir konnten unsere Studie zum Thema "Elektroschrottentsorgung in privaten Haushalten" veröffentlichen. Die Studie enthüllte einige schockierende Zahlen. Mehr als 85 Prozent der Befragten haben alte Elektrogeräte zu Hause, die sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr nutzen. Auch die Gründe, warum die Teilnehmer die Altgeräte nicht entsorgen, sind sehr unterschiedlich. Insgesamt haben wir auf über 30 Seiten unglaubliche Erkenntnisse, Fakten und persönliche Empfindungen der Verbraucher erhalten, die wir natürlich mit Ihnen teilen wollen. Mehr zu Studie finden Sie hier.

Während der Vorbereitung der Studie kam in uns der Wunsch auf, unsere Mitarbeiter weiter für das Thema Elektroschrott und dessen Entsorgung zu sensibilisieren. So kamen wir auf die Idee, aus den alten Elektrogeräten, die bei uns zu Hause herumliegen, gemeinsam eine Statue zu bauen.

Na nu? Was hat sich denn da angesammelt?

Im Laufe der zwei Wochen sammelte sich nach und nach immer mehr Elektroschrott an. Von Smartphones, Tablets, Notebooks bis hin zu elektrischem Kinderspielzeug, Drohnen, Taschenlampen, Computermäusen, Kaffeemaschinen, Netzteilen und vielem mehr. In gewisser Weise waren wir alle schockiert, wie viel Elektroschrott zusammenkam.

Am Internationalen Tag des Elektroschrotts haben wir die Menge sortiert und dabei einige spannende Entdeckungen gemacht. Unter dem Elektroschrott befand sich eine Menge, das nicht als Elektroschrott gilt. Zum Beispiel die Hülle für eine Action-Kamera, ein Selfie-Stick ohne elektronische Bestandteile und eine Glühbirne. Also haben wir diese Dinge erst einmal aussortiert.

Jetzt wird es interessant: Wie viele Batterien befinden sich in dem Haufen und damit irgendwo zu Hause bei unseren Mitarbeitern? Fast jedes zweite batteriebetriebene Gerät (wie Fernbedienungen oder das Spielzeug der Kinder) enthielt noch einen Akku oder eine Batterie. Viele von ihnen waren bereits geplatzt/ausgelaufen. Daraufhin haben wir die Gefahren gebannt und die Batterien/Akkus ordnungsgemäß gesammelt und entsorgt. Warum Batterien oder Akkus eine große Gefahr für Mensch und Umwelt sein können, lesen Sie in diesem spannenden News-Artikel.

Der wohl bizarrste Elektroschrott war ein elektrisches Kinderspielzeug aus den 90er Jahren. Fun Fact: Mit frischen Batterien funktionierte es sogar noch!

Dann wurde es Zeit, die Statue zu bauen

Nun begann der spannendste Teil: der Bau unserer E-Schrott-Statue. Mit Heißklebepistolen, Akkuschraubern, Klebeband und vor allem viel Teamwork und Kreativität setzten wir die Körperteile unseres Roboters Stück für Stück zusammen.

Die Beine wurden aus Kaffeemaschinen, die Zehen aus Computermäusen, der Oberkörper aus einer Drohne und vielen Elektronikschrottteilen, die Arme aus Tastaturen und so weiter, zusammengebastelt. Am Ende stand die meterhohe Statue vor uns und wir waren sprachlos. Trotz der Menge an gebrauchten Geräten in der großen Statue reichte der Rest locker für eine Weitere.

Was für ein cooler Team-Tag und das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder? Wir möchten dem WEEE-Forum dafür danken, dass es den International E-Waste Day jedes Jahr auf's Neue zu etwas Besonderem macht. Weitere Informationen über unsere Arbeit und darüber, warum Elektroschrott unsere Leidenschaft ist, finden Sie übrigens hier.

Recycling und Parteien: Bundestagswahl 2021

Diese Woche ist Bundestagswahl. Eine Wahl, die richtungsweisend und entscheidend für die Zukunft ist. Es stehen so viele dringliche Themen auf der Agenda, wie nie zuvor: Wie geht es weiter nach Corona?, Klimaschutz, Digitalisierung, Pflegenotstand – sind nur einige wenige Beispiele. Uns interessiert natürlich, wie CDU, FDP, SPD und die Grünen sich in Sachen Recycling positionieren.

Kurz zur Bundestagswahl selbst: Insgesamt stehen 47 Parteien zur Wahl. Darunter die großen Parteien, auf die wir uns in unserer Recherche beschränkt haben. Die Parteiprogramme sind oft sehr ausführlich und ähneln sich in vielen Ansatzpunkten. Deshalb haben wir die verschiedenen Fragen kurz und knapp in einer Tabelle beantwortet.

Infrastruktur: Unterstützen Sie eine auf die EU ausgerichtete Recyclinginfrastruktur, sowie die Einordnung der Abfallverbringung als Teil der Kreislaufwirtschaft?

CDUJa.
FDPJa.
SPDJa.
Bündnis 90/DIE GRÜNENJa.
(Quelle: BDE)

Instrumente: Unterstützen Sie benötigte Lenkungsinstrumente, wie z.B. Ökodesign, für eine zirkuläre Wirtschaft?

CDUGrundsätzlich ja.
FDPNein.
SPDJa.
Bündnis 90/DIE GRÜNENJa.
(Quelle: s.o.)

Wir hatten im letzten Artikel über die große Gefahr, die von falsch entsorgten Lithium-Ionen-Batterien ausgeht und wie viele wertvolle Ressourcen verloren gehen, berichtet. Übrigens: Den Artikel finden Sie hier.

Lithium-Ionen-Batterien: Unterstützen Sie Instrumente wie ein besseres Batterie-Recycling, eine bessere Sammlungsinfrastruktur und eine Pfandpflicht?

CDUZiel: Umfassende Wiederverwertung in einer effektiven Kreislaufwirtschaft zu erreichen.
FDPAnhebung der Sammelquote und besseres Recycling, ja. Pfandpflicht für Lithium-Ionen-Batterien, nein.
SPDJa - zu höherer Zielvorgabe für Sammelquoten, klarer Kennzeichnung, Übernahme der Verantwortung der Gerätehersteller, Unterstützung eines verbraucherfreundlichen und unbürokratischen Pfandsystems.
Bündnis 90/DIE GRÜNENJa - die Grünen unterstützen alle genannten Instrumente.
(Quelle: s.o.)

Grundsätzlich: Wie viel Recycling wollen die Parteien?

  • Union: "Recycling maximieren und Rohstoffsicherheit garantieren."
  • FDP: Besser sollen moderne Methoden ermöglicht anstatt Produkte verboten werden.
  • SPD: Das Abfallwirtschaftsgesetz muss angepasst werden - für weniger Müll und ein besseres Recycling!
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN: Für Müllvermeidung und hochwertiges Recycling.
  • Die Linke: "Reparatur und Wiedernutzung (...) Vorrang vor Recycling haben."

Aber: Ein umfassendes Bild aller Parteien sollte sich jeder Einzelne und vor allem in den verschiedenen Themengebieten machen und die für sich beste Wahl herausfinden. Wichtig dabei ist, alles zu beleuchten. Wir hoffen, euch zum Thema Recycling einen guten Überblick gegeben zu haben. Am 26.09.2021 haben wir alle es in der Hand. Gehen Sie wählen.

Recyclinghof in Flammen: Batterien und Akkus als latente Bedrohung

Hof, 09.08.2021: Recyclinghof teils abgebrannt. Zwei leicht Verletzte Personen. Starke Rauchentwicklung. Anwohner:innen werden aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Was ein paar Tage davor passierte: Tonis altes Notebook hat ausgedient. Er hat sich im Freundeskreis informiert, wie und wo er das kaputte Gerät loswerden kann. Klare Antwort: Auch wenn das Notebook kaputt ist, es enthält noch viele wertvolle Rohstoffe. Er soll es zum Wertstoffhof bringen und so fachgerecht recyceln lassen. Zum Recyclinghof? Der hat nur am Mittwoch und Donnerstag von 8-14 Uhr geöffnet und außerdem muss man aktuell mit langen Wartezeiten rechnen. Dafür hat Toni keine Zeit. Er entsorgt sein Notebook im Restmüll. Was er nicht bedacht hatte, neben seltenen und wertvollen Ressourcen, enthält das Laptop gefährliche Stoffe. Diese Schadstoffe zu erkennen, geschweige denn aus dem Restmüll herauszufiltern, stellt Recyclinghöfe vor eine große Herausforderung. Was folgt: Nahezu jede Woche, so DEKRA-Experten, kommt es zu Bränden.

Übrigens: Einen Artikel darüber, wie Batterien und Akkus zur Brandursache werden können, finden Sie hier.

Problem: Die Separierung

Absender, Verpacker, Verlader, Beförderer und Entlader sind theoretisch in der Pflicht, da es sich bei Lithium-Batterien um gefährliche Güter handelt, die Vorschriften des Gefahrgutrechts zu erfüllen. Auch das ElektroG, das im Jahr 2022 novelliert wird, soll ebenfalls ausgehenden Gefahren durch verbauten Akkus entgegenwirken. So sollen batteriebetriebene Elektroaltgeräte an den Sammelstellen in gesonderten Behältern getrennt erfasst werden. Welche neuen Vorschriften das neue ElektroG3 außerdem mit sich bringt, finden Sie hier.

Für einen sicheren Transport und gefahrlose Demontage beziehungsweise Entsorgung von alten Batterien und Akkus ist es also notwendig, dass batteriebetriebene Geräte direkt separiert von anderen Geräten, beispielsweise kabelgebundenen Altgeräten, gesammelt und erfasst werden. Das Problem: Die Separierung gelingt nur selten und so kommt es zu den beschriebenen, schwer zu löschenden Bränden.

Die Recyclinghöfe sind oft die Leidtragenden

Immer mehr Lithium-Batterien landen unkontrolliert im Restmüll sowie im Elektro- und Metallschrott, erkennen DEKRA Experten. DEKRA stellt außerdem fest, dass durch Selbstzündung Metallbrände mit Temperaturen von 1.000 °C bis 2.000 °C entstehen. Außerdem kommt es immer wieder auf dem Transportweg zu Brandfällen. In Recyclingbetrieben verbrennen in der Folge Müllberge unkontrolliert und können Giftstoffe verbreiten. Und wer trägt die Schäden? Die häufig sehr hohen Schäden müssen die Recyclinghöfe selbst tragen.

Die Lösung: Automatisierte Erkennung von Schadstoffen

Die Erkennung von Schadstoffe stellen also sowohl den Verbraucher, den Recyclinghof und viele weitere Beteiligte des Prozesses vor eine große Herausforderung. Mittels eines Forschungsprojekts soll nun herausgefunden werden, inwiefern die digitale Transformation und automatische Prozesse allen bei der Separierung helfen können.

Dazu haben wir eine Umfrage aufgesetzt, mit der wir zunächst herausfinden wollen, wie präsent das Problem bei Recyclern ist und ob diese Lösung für sie infrage kommt.

Sie sind Recycler und kennen das oben beschriebene Problem? Dann machen Sie gerne mit und wir helfen Ihnen dabei, ihren Arbeitsalltag sicherer zu machen und zu erleichtern! Über eine Teilnahme würden wir uns sehr freuen! Klicken Sie einfach hier, um zur Umfrage zu kommen. Die Bearbeitungszeit liegt bei 5 Minuten.

Genauere Informationen zum Projekt folgen bald..

Kann eine Batterie zur Feuerquelle werden? Wie du deine alten Batterien sicher und sauber entsorgen kannst

Kann eine alte Batterie wirklich anfangen zu brennen? Wie und wo kannst du deine alten Batterien entsorgen? Und warum solltest du Batterien niemals im Hausmüll entsorgen? All das erfährst du in diesem Artikel.

Batterien und Akkus helfen uns durch den Alltag. Sie machen es möglich, Geräte mobil und unabhängig vom Stromnetz zu nutzen. Aber: Batterien und Akkus können zu einer großen Gefahr für Mensch und Umwelt werden - vor allem dann, wenn sie nicht richtig entsorgt werden.

Aktuelle Batteriemengen und Recyclingquoten in Deutschland

Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 55.905 t Gerätebatterien in den Verkehr gebracht. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg von 3.746 t oder 7,2 %. Deutschland hat die EU-Mindestziele erreicht. Die Sammelmenge konnte im Vergleich zum Vorjahr um 17,2 % gesteigert werden (Quelle: Umweltbundesamt). Zur Veranschaulichung der EU-Mindestziele für die stoffliche Verwertung wird eine Abbildung verwendet, in der die ermittelten durchschnittlichen Recyclingeffizienzen mit den Mindestzielen verglichen werden (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1

Wie wird deine alte Batterie zur Gefahr?

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich, wie viele von uns ihre alten Batterien entsorgen. Eine Lithiumbatterie im Restmüll kann schnell zur Ursache eines Brandes in einem LKW, in Containern oder in Recyclinganlagen werden.

Aber wie? Wenn Lithiumbatterien im Restmüll entsorgt werden, können sie sich schon bei der geringsten Reibung entzünden. Gerade im Sommer, wenn die Außentemperaturen steigen, ist die Brandgefahr besonders hoch. Auch in den eigenen vier Wänden ist bei unsachgemäßer Lagerung von Batterien ein Brand nicht auszuschließen.

Ein weiteres Problem: Die Verschwendung von Ressourcen. Werden Batterien nicht ordnungsgemäß entsorgt, geht eine große Menge an wertvollen Rohstoffen wie Kobalt, Aluminium oder Lithium aus dem Kreislauf verloren. "Das ist eine Verschwendung von wertvollen Rohstoffen, die wir uns offensichtlich nicht mehr leisten können." Viele Menschen wissen nicht, wo überall eine Batterie eingebaut ist und wie man sie richtig entsorgt. Das wollen wir jetzt ändern:

Wie entsorgt man eine alte Batterie richtig?

Eines ist sicher: Eine Batterie gehört unter keinen Umständen in den Hausmüll oder in die Natur.

Außerdem muss man bedenken: Batterien befinden sich in vielen Dingen, wo man sie nicht vermutet, z.B. in blinkenden Kinderschuhen. Hier wäre es wichtig, sich zu informieren und diese "Geräte" auch richtig zu entsorgen.

Die so genannten Gerätebatterien aus Uhren, Laptops, Fernbedienungen, Radios usw., die in privaten Haushalten anfallen, können bei den Sammelstellen des Einzelhandels und den Recyclinghöfen der Kommunen unentgeltlich abgegeben werden. Autobatterien und Industriebatterien sollten ebenfalls an den vorhandenen Sammelstellen, z.B. im Handel, zurückgegeben werden.

Und keine Sorge: Bei richtigem Umgang mit Batterien stellen sie keine Gefahr dar!

Noch ein paar Tipps von uns:

Tipp der Redaktion: Wenn Sie unsicher sind, wie Sie bestimmte Gegenstände richtig entsorgen, kann Ihnen der Abfallratgeber helfen. Der "Abfallratgeber" ist eine Initiative des Bayerischen Landesamtes für Umwelt und des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Hier kommst du direkt zum Abfallratgeber.

Übrigens: Wir engagieren uns seit vielen Jahren für die ordnungsgemäße und umweltgerechte Entsorgung von Elektroaltgeräten. In diesem Interview verrät Projektleiterin Christine Gering, wie wir die Entsorgung von Elektroschrott einfach, sicher und professionell gestalten. Klick' einfach hier.

The ReCircE project: How you can become part of the solution

Was ist das ReCircE-Forschungprojekt? Wie können Sie uns dabei unterstützen? Wieso ist ein funktionierender Kreislauf wichtig? Und welchen Beitrag kann Künstliche Intelligenz im Bezug auf den Klimaschutz leisten? Das alles erfahrt ihr im folgenden Artikel!

Was ist das ReCircE-Projekt?

Das Projekt ReCircE zielt auf die Verbesserung der Ressourceneffizienz von Stoffkreisläufen ab. ReCircE steht für Digital Lifecycle Record of the Circular Economy. Puh - klingt erstmal ganz schön kompliziert...ist es aber garnicht! Das Ziel Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft soll durch die Verbindung einer digitalen Produktbeschreibung – der “Lebenszyklusakte” (Life Cycle Record) – mit intelligenter und durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstützte Sortierungstechnologien erreicht werden. Wir sind offizieller Partner des ReCircE-Forschungsprojekts und wollen Ihnen deshalb kurz erklären, wie wir unser Ziel erreichen wollen:

  1. In der Lebenszyklusakte werden Informationen zum Produkt und Produkt-Lebenszyklus hinterlegt. Dazu gehören bspw. die beim Herstellungsprozess verwendeten Materialien und deren Eigenschaften. Diese Informationen werden für die Materialrückgewinnung – also für die Sortierung, das Recycling und die anschließende Wiederverwertung nutzbar gemacht.
  2. So können aus der Lebenszyklusakte Daten bezogen werden und für eine verbesserte Sortierung genutzt werden. Produkt- und Materialdaten werden maschinellen Lernverfahren zur Verfügung gestellt, um KI-basierte Sortierentscheidungen zu ermöglichen. Gleichzeitig fließen Daten aus der Sortierung in die Lebenszyklusakte mit ein und stellen eine weitere Informationsquelle für nachfolgende Verwertungsprozesse dar.
  3. Durch die Daten der Lebenszyklusakte sowie mithilfe maschineller Lernverfahren und sensorgestützter Sortierung kann die Materialeffizienz bei der Kreislaufführung der Produkte und Materialien insgesamt erhöht werden. Es können also höhere Anteile kostbarer Materialien zurückgewonnen und zu hochwertigeren Produkten aus Sekundärrohstoffen verarbeitet werden.

Was ist die Ausgangssituation und wo wollen wir hin?

Was ist die ökologische Herausforderung?

Post-Consumer-Produkte – zum Beispiel Elektronik, Bekleidung oder Verpackungen – bestehen zunehmend aus schwer sortier- und recycelbaren Materialien. Produzenten, Entsorger und Recyclingbetriebe tauschen sich noch nicht ausreichend über Produktdesign und Wertschöpfungsketten aus. Auf der Seite der Produzenten fehlen daher häufig Informationen, um die Recyclingfähigkeit von Produkten zu verbessern. Währenddessen fehlt der Entsorgungswirtschaft das Wissen über Quantitäten und Qualitäten der zu erwartenden Stoffströme. Dieses Informationsdefizit behindert die logistische und technologische Weiterentwicklung der Recyclingprozesse. Aus diesen und vielen weiteren Gründen ist die Recyclingquote weltweit sehr gering und viele Ressourcen werden nicht zurück in den Kreislauf gebracht. Wir von CIRECON kümmern uns übrigens um die fachgerechte und sichere Entsorgung oder Recycling von Elektroaltgeräten. Warum uns besonders das Thema Elektroschrottrecycling wichtig ist?

Lesen Sie gerne auch diesen Artikel und erfahren Sie, warum auch ein Stück Regenwald in Ihrem Smartphone steckt (Klicken Sie einfach hier).

...und wo wollen wir hin?

ReCircE hat zum Ziel, eine digitale „Lebenszyklusakte“ zu entwickeln, um die Transparenz der Produktlebenszyklen zu erhöhen und so die Kreislaufwirtschaft zu verbessern. Die Cloud-basierte Lebenszyklusakte teilt Informationen mit Produzenten und Entsorgern, um mit den gesammelten Daten eine recycling-freundlichere Produktentwicklung zu unterstützen. Zudem kombiniert ein KI-System die Daten der Lebenszyklusakte mit den Sensordaten einer hoch-effizienten Sortieranlage und verbessert so die Präzision und Effizienz des Sortiervorgangs. Dadurch sind geringere Ausschussmengen und höhere Produktqualitäten zu erwarten. Zudem wird ein Ressourceneffizienz-Tool entwickelt, das unterschiedliche Varianten von Produktgestaltung, Wertschöpfungsketten und Recyclingverfahren miteinander vergleicht und unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten optimiert.

Schauen Sie sich am besten als Zusammenfassung das kurze Video an:

Wie Sie uns helfen können:

Um mehr über den aktuellen Stand und die Handlungsmöglichkeiten zu erfahren, brauchen wir Ihre Unterstützung. Es werden zwei Fragebögen zur Verfügung gestellt - einer für Hersteller und einer für Entsorger. In dem Fragebogen geht es besonders um den Status Quo und wie Ihnen eine Lebenszyklusakte dabei helfen könnte, Produkte & Materialien zurück in den Kreislauf zu führen.

Klicken Sie hier, um zum Fragebogen für Hersteller zu kommen.

Klicken Sie hier, um zum Fragebogen für Entsorger zu kommen.

Vielen Dank für die Unterstützung. Zusammen können wir den Kreislauf schließen und den Umweltschutz vorantreiben. Wenn Sie noch mehr Informationen zum Projekt, den Partnern oder Kontaktmöglichkeiten benötigen, dann schreiben Sie uns gerne oder schauen Sie auf https://www.recirce.de/.

Elektroschrottentsorgung - fachgerecht, einfach, sicher. Christine Gering beantwortet unsere Fragen

,,Man kann nicht auf diesem Planeten leben, ohne einen Einfluss auf die Welt um einen herum zu haben. Es ist wichtig, Ressourcen wiederzuverwenden und zu recyceln, sonst gehen sie eines Tages zur Neige.

Das ist unter anderem die Motivation der Projektleiterin von CIRECON, Christine Gering. Wir haben ihr im Rahmen der CIRIS-Themenwochen ein paar Fragen gestellt: Wie sind Sie auf die Idee mit dem CIRIS-Portal gekommen? Welche Möglichkeiten bietet CIRIS überhaupt? Und wie läuft ein typischer Prozess ab? Kurz gesagt: Sie brauchen eine Software für die regelkonforme Automatisierung und Digitalisierung Ihrer Prozesse - Sie bekommen eine voll integrierte Lösung.

Wie seid ihr auf die Idee des CIRIS Portals gekommen?

Christine Gering: Unsere Idee ist aufgrund unseres Kundenstamms entstanden. Die Hersteller aus unserem Kundenportfolio suchten nach einer vertrauenswürdigen Entsorgungslösung für ihre Elektronikgeräte, die nicht mehr reparierbar sind. Da viele Prozesse in der Entsorgungsbranche nicht optimal ablaufen und sehr viele Geräte noch in Drittländern landen, kam uns die Idee die Entsorgungsprozesse nachzuverfolgen und somit für alle Parteien transparent zu machen, indem wir alle Daten digital sammeln und diese dann in Echtzeit allen Beteiligten in der Lieferkette zur Verfügung stellen.

Welche Möglichkeiten bietet CIRIS?

Christine Gering: Mit CIRIS können Abfallerzeuger ihre Elektronikaltgeräte anhand einer eindeutigen Abholnummer und eines eindeutigen Abholstatus nachverfolgen und wissen genau in welchem Prozess sich die Waren aktuell befinden. Zusätzlich können auch wichtige Dokumente, wie z.B. Transportdokumente von einem Logistiker oder Entsorgungsbestätigungen von einem Entsorger direkt im System hinterlegt werden, sodass der Abfallerzeuger diese jederzeit abrufen kann.

Um die Sammlung für den Abfallerzeuger in seinem Lagerstandort zu vereinfachen, gibt es auch ein Modul, über das Sammelboxen in verschiedenen Maßen und Typen bestellt bzw. auch gemietet werden können. Das spart administrativen Aufwand auf Knopfdruck!


Weitere Funktionen bietet das Portal auch in der erweiterten Gold- und Platin-Version in Bezug auf Finanzdaten. Hier können die Werte des eingegangenen Elektronikschrotts in einer übersichtlichen Form abgerufen werden. Das ist automatisch auch die Rechnungsgrundlage für den Abfallerzeuger und den Abfallentsorger und erleichtert somit die Prozesse in der Finanzbuchhaltung auf beiden Ebenen.

CIRECON beschäftigt sich ja mit der Entsorgung und dem Recycling von Elektroaltgeräten. Welche Rolle spielt dabei CIRIS?

Christine Gering: CIRIS ist unser Entsorgungstool, das den Marktwert unserer Marke CIRECON steigert. Sobald ein Kunde sich dazu entscheidet, die Entsorgung gemeinsam mit CIRECON durchzuführen, erhält er von uns einen Zugang, um seine Abfälle effizient zu entsorgen, Daten auf einen Blick zu erhalten und kann alle seine Standorte darüber verwalten. CIRIS ist somit ein Extra-Service, den wir unseren Kunden neben der operativen Entsorgung von Elektronikaltgeräten bieten können, um so auch die Arbeit bei den Sammelstandorten zu erleichtern.

Welche Vorteile hat es für ein Unternehmen, CIRIS zu nutzen und die Altgeräte nicht einfach selbst zu entsorgen?

Christine Gering: Mit CIRIS wird administrativer Aufwand in allen Bereichen, sowohl für den Abfallerzeuger als auch für den Logistiker und Abfallentsorger minimiert, da alle Parteien in einem System arbeiten können und Daten in Echtzeit übermittelt werden. Es ist somit weniger zusätzliche Kommunikation per Telefon oder E-Mail notwendig. Genauso spart der Kunde sich auch jede Menge Speicherplatz, da alle Dokumente auf den CIRIS Servern abgelegt sind und jederzeit abgerufen werden können.


Im Vergleich zu anderen Entsorgungsplattformen bietet CIRECON auch eine Rund-um-Betreuung für ihre Kunden an und unterstützt nicht nur bei der Nutzung von CIRIS, sondern auch bei dem optimalen Ablauf der täglichen Entsorgungsprozesse. Ein weiterer Vorteil ist, dass zusätzliche Funktionen auf Wunsch des Kunden jederzeit durch unser internes IT-Team integriert werden können. Der Kunde hat somit einen Ansprechpartner für nahezu alle Bereiche!

Abschließende Frage: Beschreibe uns doch kurz, wie man als Unternehmen eine Abholung von Elektroschrott bei CIRECON anmeldet, was es kostet und wie es abläuft?

Christine Gering: Bevor ein Unternehmen mit CIRECON zusammenarbeitet, kann es auf Wunsch einen kostenlosen Beratungs-Workshop genießen, bei dem eine Anforderungsanalyse gemacht wird und die maßgeschneiderten Prozesse für das Unternehmen aufgesetzt werden. Falls kein Workshop gewünscht ist, kann das Unternehmen auch gleich mit einer Test-Abholung starten und dann entscheiden, ob eine weitere Kooperation angestrebt wird.

The test pick-up can either be arranged with the contact persons of our team or created directly after registration in the CIRIS portal. The best way to reach us is by e-mail at info@cirecon.de or by phone at +49-941-89849-770.
The cost of disposal is calculated individually for each customer based on the electronic scrap value.


The costs for using CIRIS can be viewed at any time at https://cirecon.de/products/. Here we offer different packages as Software as a Service. There is also the option of a free 30-day test phase for this, in order to decide after expiry which of the three packages the customer would like to book.

Wir sagen hiermit Danke für das informative Interview! CIRIS könnte vielen Unternehmen helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren und dem Wettbewerb voraus zu sein. Auch, gerade im Hinblick auf das neue ElektroG in Deutschland, hilft CIRIS Unternehmen, die einerseits ihr Tagesgeschäft nicht unnötig belasten wollen, aber andererseits ihrer Pflicht nachkommen müssen.

Revolutionär: Mit diesem Tool können wir ein großes Umweltproblem lösen!

CIRIS ist das Reporting & Information System entwickelt von CIRECON. CIRECON steht für Circular Economy Services und wurde 2017 von einem Team aus After-Sales Service Expert:innen gegründet. Diese begegneten täglich den Schwierigkeiten der Entsorgung von End-of-Life Elektrogeräten und dem wollten sie, beziehungsweise wir, ein Ende setzen.

Was ist CIRIS?

CIRIS ist ein innovatives Portal für die Wiederverwendung, Wiederverwertung und umweltfreundliche Entsorgung von Elektronikaltgeräten. Es bietet sämtliche Module zur Abwicklung von Abfallströmen, ist an die Serviceprozesse und Anforderungen unserer Kunden angepasst und für OEM und ODM Hersteller, Händler, Reparaturzentren, Telekommunikationsanbieter und in der Kreislaufwirtschaft tätigen zertifizierten Erstbehandlungsanlagen und Entsorgungsfachbetrieben zugänglich.

Mit der Entwicklung des CIRIS Portals schafften wir es, viele Probleme auf einmal zu lösen und den Unternehmen viele weitere Vorteile zu bieten. Die Software macht es Unternehmen möglich, große Mengen an Elektroschrott mit nur wenigen Mausklicks direkt am angegebenen Ort abholen zu lassen. So lassen sich auch in die Zukunft blickend, viele Herausforderungen und Hürden (wie bspw. rechtliche Hürden, wie das neue ElektroG3, oder die immer höheren Anforderungen von Kunden in Sachen Umweltschutz) einfach, sicher und umweltschonend bewältigen.

So schließen wir mit CIRIS die Lücke in der Recycling-Branche: Automatisierung von Prozessen, Sammlung von Daten innerhalb des gesamten Prozesses, Reporting zugunsten von mehr Transparenz sowie ein flexibleres System, auf das die verschiedenen Akteure des Kreislaufs zugreifen können.

Elektroschrottentsorgung in wenigen Klicks: Das Portal CIRIS von CIRECON macht es Unternehmen oder Personen, mit größeren Menschen an Elektroschrott leicht, diesen fachgerecht und umweltschonend zu entsorgen.

Wozu wird CIRIS also verwendet?

In Unternehmen werden jeden Tag unzählige Telefone, Computer, Smartphones, Drucker, Kopierer, Tastaturen, Schreibtischlampen, Kaffeemaschinen, Notebooks, uvm. genutzt. Durch die intensive Nutzung kommt es häufig zu Defekten oder ähnlichem. Daran können Unternehmen auch in Zeiten des Klimawandels nur schwer etwas ändern. In Sachen Recycling und Wiederverwendung schon. CIRIS hilft den Unternehmen, den häufig zeit- und kostenintensiven Prozess, so einfach, transparent und lohnend wie nur möglich zu machen.

Hier nur einige Grundfunktionen, die CIRIS Unternehmen bzw. Nutzer:innen bietet:

• Übersicht über alle Entsorgungsdaten auf einem Dashboard• Einfache Anmeldung der Elektroabfallmengen•Überblick über alle angemeldeten Abfallmengen je Standort
• Nachverfolgung im Logistikbereich
• Reporting über die Kundenproduktbezeichnungen und Sammelgruppen• Überblick über finanzielle Werte nach Abschluss der Sortierprozesse
• …und vieles mehr…

Übrigens: Nachhaltige Entsorgung bedeutet nicht gleich teuer! CIRECON bietet für B2B-Kunden optimierte Konzepte an, um die Entsorgung so günstig wie möglich anzubieten und dennoch nachhaltig und grün zu wirtschaften. Das Gerät kommt in die richtigen Hände eines zertifizierten Entsorgungsfachbetriebs und dabei wird zusätzlich ein besonders hoher Wert auf Datensicherheit gelegt.

Warum ist CIRIS die beste Lösung für Ihr Unternehmen?

Ihre Vorteile durch die Nutzung der bewährten Lösung für Elektronikentsorgung:

  • Transparenz und Controlling: Überwachen Sie Ihre Prozesse und Verwertungsquoten
  • Analysen und Prognosen: Mehr Wissen über das Wiederverwendungs- und Wiederverwertungspotenzial von Elektroabfall
  • Datensicherheit durch die Vermeidung von Datenschutzverletzungen und widerrechtlicher Nutzung
  • Datensicherheit durch die Vermeidung von Datenschutzverletzungen und widerrechtlicher Nutzung
  • Verbesserung des grünen Image durch nachweislich zertifizierte und dokumentierte Entsorgung
  • Zeit- und ortsunabhängige IT-Lösung
  • Zeit- und Kostenersparnis durch mehr Digitalisierung und Automatisierung

Sie haben Fragen oder andere Anliegen? Melden Sie sich gerne kostenlos telefonisch unter +49-941-89849-770 oder per Mail unter info@cirecon.de. Wir freuen uns auf Sie!

Zum Tag der Artenvielfalt: 4 Fakten über Elektroschrott

Immer mehr Elektrogeräte landen weltweit auf Mülldeponien und damit wertvolle Rohstoffe - ein Problem für Mensch, Umwelt und Klima. Heute beantworten wir 4 wichtige Fragen zum Thema E-Müll und E-Müll-Recycling.


Was zählt zu Elektroschrott?

ESchrott oder Elektrogeräte sind Produkte, die sich dem Ende ihrer "Nutzungsdauer" nähern. Dazu gehören alle elektrischen und elektronischen Geräte, die ausgemustert wurden. Computer, Fernsehgeräte, Videorekorder, Stereoanlagen, Kopierer und Faxgeräte sind häufig Elektrogeräte Produkte. 

Die Europäische Kommission hat Elektroschrott in die folgenden sechs Kategorien eingeteilt: Wärmeüberträger, Bildschirme & Monitore, Lampen, Großgeräte, Kleingeräte, kleine IT- und Telekommunikationsgeräte.


Was beinhaltet E-Schrott?

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass E-Schrott wertvolle und seltene Ressourcen enthält. Problematisch sind Schadstoffe wie Quecksilber, Blei oder Kadmium. Schadstoffe und Treibhausgase aus Schrott belasten die Umwelt und das Klima. Daher ist die ordnungsgemäße Verwertung und Entsorgung aller Bestandteile von Elektroaltgeräten enorm wichtig.


Wie entsorge ich Elektroschrott?

  • E-Schrott bei einem öffentlichen Wertstoffhof abgeben
  • Kleine E-Geräte? Zu einem Händler mit Rücknahmepflicht bringen
  • Großgeräte? Den Austauschservice des Händlers nutzen
  • Rücksendung an einen Händler mit einem Online-Shop
  • Für große Mengen: Einen Abholantrag bei CIRECON stellen

CIRIS wurde mit dem Ziel entwickelt, die Lücke in der Recycling-Branche zu schließen: Automatisierung von Prozessen, Sammlung von Daten innerhalb des gesamten Prozesses, Reporting zugunsten von mehr Transparenz sowie ein flexibleres System, auf das die verschiedenen Akteure des Kreislaufs zugreifen können.


Wieso können alte Elektrogeräte nicht einfach im Hausmüll entsorgt werden??

Das große Problem dabei ist, dass Elektrokleingeräte (z.B. Bügeleisen, Smartphones, Tablets, Fitnessuhren, Kaffeemaschinen,...) einfach und unauffällig in der Restmülltonne entsorgt werden können.

Diese Elektrokleingeräte enthalten in Relation zu ihrem Gesamtgewicht deutlich mehr wertvolle Rohstoffe als Großgeräte (Waschmaschinen,...) und sollten daher verstärkt gesammelt und recycelt werden.

Regenwald und Smartphones – Der tropische Regenwald ist in Gefahr

Unser Smartphone begleitet uns den ganzen Tag. In der Früh ist es das Erste, an das viele denken. Man nimmt es mit in das Büro, verbringt die Pause damit und bei vielen ist es auch das Letzte, was sie am Abend aus der Hand legen. Das Smartphone ist also zum Begleiter in unserem Leben geworden. Auf der Welt gibt es mittlerweile 300 Millionen mehr Handys als Menschen. Viele liegen allerdings einfach ungenutzt in der Schublade. Doch was hat das alles mit dem Regenwald zu tun?

Um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, kaufen viele Menschen jedes Jahr ein neues Smartphone. Die alten Geräte, die meist noch voll funktionsfähig sind, landen dann in der „Vielleicht-brauche-ich-es-mal-noch“-Schublade. Aber: Es stecken viele wertvolle Rohstoffe, die gut recycelt und wiederverwendet werden könnten, in den Geräte. Viele davon kommen aus dem tropischen Regenwald. Und genau hier beginnt die Verbindung zwischen unserem Smartphone und der Zerstörung des Regenwaldes.

Viele Abbauregionen der enthaltenen Rohstoffe (z.B. Coltan) liegen in den tropischen Regenwäldern Brasiliens, Indonesiens, und viele Weitere! Für den Abbau müssen riesige Flächen Wald gerodet werden. So verlieren auch viele Tiere, wie z.B. Gorillas, ihren natürlichen Lebensraum. Da die Nachfrage nach neuen Geräten immer mehr ansteigt und dadurch auch der Bedarf an den seltenen Rohstoffen, werden immer mehr Bereiche der Tropenwälder erschlossen.

Was auch Sie zur Besserung beitragen können

Fragen Sie sich beim nächsten Mal, ob Sie wirklich ein neues Smartphone benötigen. Es wird immer wichtiger, dass wir die Lebenszeit unserer Elektrogeräte wieder ausnutzen. Wenn die Nachfrage nach den Rohstoffen aus dem Regenwald sinkt, werden auch weniger abgebaut.

Funktioniert Ihr Smartphone noch einwandfrei? Verschenken oder verkaufen Sie es doch einfach.

Ihr Handy ist alt und nicht mehr funktionsfähig? Recycling schützt die Umwelt! Die kostbaren Rohstoffe können wiederverwendet und müssen nicht neu abgebaut werden.

Wo können Sie ihr Smartphone entsorgen? Auf keinen Fall im Hausmüll. Bringen Sie es zum Händler, in den Wertstoffhof oder, wenn Sie eine große Menge Elektroschrott haben, lassen Sie ihn ganz einfach von CIRECON abholen. Achtung: Öffnen Sie ihr altes Smartphone nicht selbst. Einige der verbauten Rohstoffe sind giftig!

Warum EMAS? Umsetzung und Praxis-Tipps für ein erfolgreiches Umweltmanagement

Was genau ist EMAS?

EMAS steht für Eco-Management and Audit-Scheme. Es soll Unternehmen, die nachhaltiger und umweltfreundlicher wirtschaften möchten, mit einem standardisierten Umweltmanagementsystem geholfen werden. Dabei ist gut zu wissen, das EMAS das weltweit anspruchsvollste und effektivste Umweltmanagementsystem ist. Man profitiert neben den messbaren Umweltleistungen durch belegbare Kennzahlen, auch von Transparenz und Glaubwürdigkeit durch eine aktive Kommunikation zur Zertifizierung.

Was muss man im Zuge einer EMAS-Zertifizierung beachten?

Unter Anderem (mehr dazu im Online-Seminar siehe unten):

  • Umweltpolitik
  • Interessierte Parteien
  • Bindende Verpflichtungen im Umweltbereich
  • Analyse Ihrer direkten und indirekten Umweltaspekte
  • Überwachung, Messung, Analyse und Bewertung

Chancen einer EMAS-Zertifizierung?

Grundsätzlich müssen die Chancen einer EMAS-Zertifizierung individuell von jedem Unternehmen bewertet werden. Mit dem Umweltmanagementsystem ist es jedenfalls möglich, eine Verbindung zwischen wirtschaftlichem und nachhaltigem Handeln zu schaffen. Der große Vorteil liegt darin, dass es sich um ein Premium-Managementinstrument handelt, das Unternehmen bei der Organisation und Verbesserung ihrer Umweltleistung wesentlich unterstützt.

Durch EMAS können Sie Ressourcen und Kosten sparen sowie den Grundstein für das Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Arbeiten legen.

Formelle Anforderungen bei EMAS?

Mehr dazu erfahren Sie in dem Online-Seminar am 22. April. um 10 Uhr Wir wollen zusammen mit Ihnen die EMAS-Zertifizierung möglichst transparent und praxisnah darstellen.

Dazu zeigen wir Ihnen am Beispiel „Umweltmanagement im Büro“, welche Möglichkeiten Sie haben, eine EMAS-Zertifizierung zu erhalten, wie lange Sie gilt, und wie man sogar mit einer EMAS-Zertifizierung beziehungsweise der Umsetzung des Umweltmanagementsystems Geld sparen kann! Melden Sie sich gerne jetzt schon unverbindlich und kostenlos an (Anmeldelink unten).

Are you curious and want to learn more about EMAS? Feel free to take part in our online seminar free of charge. Get tickets here: https://eveeno.com/331937962.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Fragen!